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Mountainbiker am Hochberg gestürzt
Gegen 19:45 Uhr rückten acht Einsatzkräfte der Bergwachten Herbrechtingen und Heidenheim zu einem Notfall auf der Downhillstrecke am Hochberg in Heidenheim aus. Während des Trainings stürzte dort ein Mountainbiker. Innerhalb weniger Minuten waren die ersten Retter vor Ort. Der Verunglückte befand sich auf einem schwer zugänglichen Abschnitt der Strecke, daher machte sich der Notarzt zu Fuß auf den Weg zum Unfallort. Da ein sicherer und schonender Abtransport des Patienten erforderlich war und das Rettungsdienstfahrzeug den Unfallort nicht erreichen konnte, übernahm die Bergwacht mit Quad und Anhänger den Transport den Verunglückten den Hang hinunter bis zum Rettungswagen. Der Einsatz verlief dank der guten Zusammenarbeit zwischen den DRK Bergwachten und dem Rettungsdienst reibungslos und effizient.
Bild: Feuerwehr Heidenheim
Bikerin bei Anhausen schwer gestürzt
Gegen 13:30 Uhr rückten sieben Einsatzkräfte der DRK Bergwacht Herbrechtinggen und Heidenheim zu einem Rettungseinsatz zwischen der Dettinger Steige und den Burkholtshöfen aus, nachdem eine ca. 55-jährige Mountainbikerin auf dem Zoeppritzweg verunglückte. Die Frau stürzte auf dem schmalen Weg einen Abhang hinab und war aufgrund ihrer Verletzungen nicht mehr gehfähig. Ihr Mann alarmierte daraufhin den Rettungsdienst.
Die Patientin lag ca. 10m unterhalb des Weges. Die Rettung gestaltete sich aufgrund des steilen Geländes und der beengten Platzverhältnisse in einer Rinne äußerst herausfordernd. Nach der Versorgung durch den Notarzt, der im Hang sowie die Verletzte selbst, gegen Abrutschen gesichert wurde, konnte die Patientin über einen Flaschenzug auf den Weg gezogen und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gefahren werden.
Für die Herbrechtinger Einsatzgruppe stellte genau dieser Abschnitt eine potenzielle Gefahrensstelle dar, deshalb übte man hier schon mehrmals. Diese Einschätzung bestätigte nun leider der Unfall.
Bild: Bergwacht Herbrechtingen
Nächtlicher Sucheinsatz erfolglos beendet
Seit Donnerstagabend gegen 19 Uhr war eine demente, 89jährige Frau aus einem Pflegeheim in Heidenheim-Mergelstetten als vermisst gemeldet. Polizeistreifen und ein Hubschrauber nahmen die Suche auf. Gegen 22.30 Uhr wurden Rettungshundestaffeln und Einsatzkräfte der Bergwacht angefordert. Der nahe Wald mit steileren Hangbereichen im Umfeld des Pflegeheimes war dann das primäre Einsatzgebiet der 11 Bergwachtkräfte. Um 02:30 Uhr brach die Polizei die Suchaktion ohne Erfolg ab. Eine Mitarbeiterin des Pflegeheimes fand die Vermisste morgens gegen 6:00 Uhr wohlbehalten, auf einer Treppe sitzend, im Nebengebäude auf.
Bild: Bergwacht Herbrechtingen
Toter Storch fordert Bergwachteinsatz in Heidenheim
Auf Anfrage von Stadtförster Christian Eder beim Einsatzleiter der Bergwachten, Stefan Österreicher, ob man einen vermutlich toten Storch vom Turm beim Kunstmuseum bergen könne, folgte die Aktion „Storchenbergung“ für sechs Einsatzkräfte. Die Feuerwehr war hier mit der Drehleiter was Höhe und Ausladung betrifft an ihre Grenzen gekommen. Daraufhin begann gegen 16:30Uhr die Aktion am Kamin zwischen Kunstmuseum und Hellensteingymnasium. Mit der Steighilfe gesichert und einem Seil erkletterte die Bergungsmannschaft die Leitersprossen bis in ca. 25m Höhe. Der Jungstorch hing genau gegenüber des Aufstieges mit einem Bein am Nest fest. Mit Schutzanzug und Gesichtsmaske ausgestattet konnte man ihn in einen Beutel einpacken, am Turm ablassen und Stadtförster Eder zur weiteren Untersuchung übergeben. Die ganze Aktion dauerte ungefähr eine Stunde und war ein nicht alltäglicher Einsatz für die Bergwachten.
Fotos: M. Brandhuber
In und um das Nördlinger Ries
Der Weg ist das Ziel hieß es auch dieses Jahr bei der schon traditionellen Motorradausfahrt der Bergwacht. Insgesamt 11 Teilnehmer trafen sich am Sonntagmorgen in Nattheim um über Neresheim, Dorfmerkingen Richtung Wallerstein und Hochaltingen an Hechlingen vorbei bis nach Wettelsheim bei Treuchtlingen zu fahren. Im Gasthaus „Zum Goldenen Lamm“ wurde bei schönem Wetter und gutem Essen im Biergarten die Mittagspause verbracht. Danach führte die Strecke über viele Nebenstraßen nach Wemding und von dort Richtung Ederheim bei Nördlingen zur „Alten Bürg“, einer schön im Wald gelegenen Gartenwirtschaft, wo man sich Kaffee, Kuchen und Getränke, natürlich alkoholfrei, schmecken ließ. Auf den restlichen Kilometern nach Nattheim über Christgarten, Kösingen, Katzenstein und Neresheim nahm man noch einige Kurven unter die Räder. Das Wetter passte und die an die Temperaturen der letzten Wochen angepasste Tourlänge mit ca. 215km hatte für jeden etwas zu bieten, auch Schlußmann und Cabriofahrer Gege war begeistert.
Gemütliches Abschlußklettern und Grillen am Bindstein
Zum letzten Gruppenabend vor der Sommerpause trafen sich Aktive und Jugend zum Klettern am Bindstein. Bei nicht ganz beständigem Wetter konnte man doch noch einige Routen am Fels klettern. In der Zwischenzeit sorgten die Nichtkletterer schon für Feuer an der Grillstelle und legten Würstchen, Fleisch und Vegetarisches auf. Befreundete Kletterer des DAV mit denen man auch zu gemeinsamen Aktionen zusammenkommt, bereicherten die Runde. Das Wetter besserte sich zusehends so das man sich bis in die Dunkelheit im Scheine des Feuers gut unterhalten hat. Nach der Sommerpause geht es am 15. September weiter mit einer Landschaftspflegemaßnahme.
Bike Marathon auf dem Härtsfeld
Bei Temperaturen über 30 Grad fand in Nattheim der Härtsfelder MTB Marathon statt. Zur sanitätsdienstlichen Betreuung der Streckenabschnitte waren auch die Bergwachten Herbrechtingen und Heidenheim mit sechs Einsatzkräften und drei geländegängigen Allradfahrzeugen vor Ort. Die Distanzen von 27, 54 und 81km mit zum Teil 1500 Höhenmetern bei der Marathondistanz (drei mal 27km) führten vom Start im Nattheimer Ortskern durch den Wald Richtung Fleinheim, Ohrberg mit einem Downhill am Zapfentrail Richtung Dischingen, dann in einer großen Schleife nach Auernheim und durch den Wald wieder zurück nach Nattheim. Insgesamt starteten 187 Teilnehmer. Die schnellsten Fahrer waren für die 27km mit 500Hm in 59min im Ziel, bei der Marathondistanz mit 81km und 1500Hm in 3std. und 03min. Trotz der hohen Temperaturen waren keine nennenswerten Zwischenfälle für die Sanitätshelfer zu verzeichnen.
Ruhiger Vormittag bei Eselsburger Tallauf
Mit insgesamt 15 Sanitätskräften, darunter unsere Bergwachtärztin, medizinischem Fachpersonal und einem Arzt des Veranstalters sorgten wir, auch mit Fahrradstreifen, für die Betreuung der ca. 680 Teilnehmer des Eselsburger Tallaufes. die Laufstrecken führten durch unser Dienstgebiet, das Eselsburger Tal und waren 5, 10 und 21km lang. Im Gegensatz zu letztem Jahr mit einigen kreislaufbedingten Notfällen bei Temperaturen bis ca. 28° gab es dieses Jahr bei kühlerer Witterung für unsere Mannschaft keine Einsätze zu verzeichnen.
Auf der Zielgeraden angekommen
Unser technischer Leiter Sommer, Andreas und weitere Mitglieder bereiteten Sarah und Dennis in den letzten Wochen auf die Zulassung zur Bergrettungsprüfung Sommer vor. Die investierte Ausbildungszeit hat sich bezahlt gemacht, wie sich letztes Wochenende am Reußenstein bei Schopfloch herausstellte. Sie erfüllten die Anforderungen des Landesverbandes in Kletter,-Sicherungs-und Seiltechnik, Standplatzbau, plan-und behelfmäßigen Rettungsmethoden und sind nun beide an der eigentlichen Prüfung zur Einsatzkraft im September zugelassen. Glückwunsch dazu und nun heißt es noch alle Daumen drücken für die abschließende Bergrettungsprüfung Sommer.
Hohe Temperaturen brachten Ausbilder und Prüflinge zum Schwitzen
Nicht nur das Klettertraining im Täle und am Reußenstein sondern auch die Theorie und Praxisausbildung brachten unsere Prüflinge Sarah und Dennis bei hochsommerlichen Temperaturen zum Schwitzen. Der anstehende Eignungstest zur Zulassung an der Bergrettungsprüfung Sommer verlangt schon einiges an Praxiswissen obwohl es hier noch nicht so streng zugeht wie am Prüfungstermin selbst. Um 8:30Uhr hat unser TL Sommer Andreas mit seinen Helfern den Beginn der Ausbildung am Bindsteinfelsen mit dem Aufbau eines Geländerseiles, Staticseilverankerung, Aufbau der Abseilbremsen und das Ablassen von zwei Personen, dem Retter mit Verletztem im Kong-Sitz, angesetzt. Dazwischen Installation eines Flaschenzuges und kurzzeitiges Aufziehen der Staticseile mit den daran „Hängenden“. Das bedeutete aber auch den vorherigen Umbau der Bremsplatte zum Aufziehen der Seile. Also eine technischer Ablauf der immer gut überlegt sein muß da zwei Personen am Seil hängen und alles jederzeit doppelt abgesichert sein muß. So gestaltete sich der ganze Tag bis am Abend. Dazwischen stärkte man sich an der Hütte mit selbstgemachtem Nudelsalat von Sarah oder Landjägern. Vor allem war die Flüssigkeitszufuhr an diesem wirklich sehr warmen und sonnigen Tag wichtig. Nachmittags verbrachte man die Übungseinheiten im kühleren Wald. Hier konnten die Prüflinge Seilverlängerung mit Bergseilen, Geländerseilbau, Abfahren mit der Gebirgstrage, Aufbau von Standplätzen, Einsatz von Flaschenzug und die Seilverlängerung mit den Staticseilen üben. Ende der ganzen „Schinderei“ war dann zur Freude aller Teilnehmer gegen 18:30 Uhr. Nun sind wir zuversichtlich das unsere zwei angehenden Rettungskräfte den Eignungstest zur Zulassung meistern und drücken Ihnen dazu beide Daumen.
Bergwachten übten Ernstfall
Bei der dritten gemeinsamen Funk und Rettungsübung mit 14 Einsatzkräften orientierten sich die Kameraden und Organisatoren aus Heidenheim an einem der letzten Einsätze bei Mergelstetten an der Brenz. Es wurde eine verletzte Person im Steilhang am Brenzufer unterhalb des Weges angenommen. Diese genau zu lokalisieren gestaltete sich schwierig da die Hangwälder zu dieser Jahreszeit mit vielen Büschen und sonstigem Grün bewachsen sind. Nach dem Auffinden der Person ging es um die Erstversorgung und den schnellen aber sicheren Abtransport. Hier mußte im steilen Gelände auch auf die Eigensicherung der Retter geachtet werden. Schwierig gestaltete sich die Übergabe und Lagerung in die Gebirgstrage, da hier in Schräglage immer ein Abrutschen des Patienten möglich war. Nach der Lagerung mußten die Retter durch Einsatz eines Flaschenzuges die Gebirgstrage auf einen Waldweg, zum weiteren Transport auf dem Nachläufer des ATV, hochziehen.
In der Nachbesprechung war unter anderem Lagerung und Abrutschen des Patienten im steilen Gelände ein Thema. Hier sprach sich der Einsatzleiter beim nächsten Termin für eine weitere Übungseinheit dieser Problematik aus.
Gestürzte Mountainbikerin am Hochberg
Aus einer Gruppe Mountainbiker stürzte eine ca. 25-Jährige Frau gegen 20 Uhr am Hochberg in Heidenheim auf einer angelegten Strecke schwer. Die Heidenheimer Bergwacht hat ihren Stützpunkt am dortigen Lifthaus so das die Einsatzkräfte nach dem Eintreffen schnell zum nicht weit entfernten Unfallort ausrücken konnten. Sie führten umgehend die Erstversorgung und Betreuung der am Kopf und Händen Verletzten durch und untersstützten den nachgerückten Notarzt bei medizinischen Maßnahmen. Ein Problem für weitere Kräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr stellte die Wegfindung zum Einsatzort dar. Hier war Ortskenntnis oder eine detailierte Anfahrtsbeschreibung gefragt. Nach Versorgung durch den Notarzt transportierte man die Verletzte auf dem Nachläufer des ATV`s der Bergwacht über unwegsames Gelände bis zum ca. 300m entfernten Krankenwagen. Der Einsatz für die insgesamt 10 Heidenheimer u. Herbrechtingen Bergwachtkräfte dauerte ca. 1Stunde.
Bildnachweis: Feuerwehr Heidenheim
Fiaccolata im DRK Kreisverband Heidenheim
Am Sonntag war es soweit, die Fackel mit dem Licht der Hoffnung und Menschlichkeit machte auf dem Weg vom hohen Norden Deutschlands nach Solferino Station im Landkreis Heidenheim. Der Fackelzug erstreckte sich von der Fackelübergabe der Kameradinnen und Kameraden des DRK Kreisverbandes Ulm in Altheim/Alb über das Eselsburger Tal zum Schloss Hellenstein. Dort hatten die Bergwachtmitglieder aus Heidenheim und Herbrechtingen das Vergnügen, die Fackel über die Schloßmauer am Hellenstein abzuseilen und an die nächste Gruppe zu übergeben. Danach führte der Lauf gemeinsam durch die Heidenheimer Innenstadt bis zum Brenzpark. Von dort aus fuhr man in einer Fahrzeugkolonne zum Giengener Schießberg wo auch der Fackelzug im Landkreis endete.
Die Fackel zog dann nach Bad Mergentheim weiter wo sie an das dortige Jugendrotkreuz übergeben wurde.
Text: DRK Kreisverband / Bergwacht Herbrechtingen (A. Fritsche)
Bilder: DRK Kreisverband / Bergwacht
Gestürzter Motocrosser in Gerstetten
Um 16:03 Uhr wurden die Bergwachten Heidenheim und Herbrechtingen von der Leitstelle Ostalb zu einem gestürzten Motorcross-Fahrer in Gerstetten alarmiert. Nach erreichen des Einsatzortes und einer kurzen Erkundung transportierten die Kameraden den Patienten aus steilerem, unwegsamen Gelände in der Gebirgstrage zum Rettungswagen. Der Verletzte wurde anschließend zur Übergabe an den Rettungshubschrauber Christoph 40 aus Augsburg zum Skihang in Gerstetten gebracht, wobei die Bergwacht bei der Umlagerung in den Hubschrauber unterstützte. Der Einsatz für die Rettungskräfte der Bergwacht dauerte insgesamt eine Stunde.
Personensuche erfolgreich beendet
Ein seit Mittwochabend vermisster 83-jähriger Mann aus einer Pflegeeinrichtung in Königsbronn war am Donnerstag mit einem Großaufgebot von ca. 250 Einsatzkräften mehrerer Hilfsorganisationen und 70 Rettungshunden im Raum Königsbronn/Zang gesucht worden. Die Bergwachten Heidenheim/Herbrechtingen waren seit Donnerstagmorgen mit vier Fahrzeugen und zehn Rettungskräften an der Suche beteiligt. Mit den geländegängigen Fahrzeugen und dem ATV fuhr man in den Wäldern die Rücke-und Forstwege ab. Das Gebiet umfasste eine Fläche von mehr als eintausend Hektar. Nach 10 Stunden war der Einsatz gegen 19 Uhr für die Bergwacht auf Abruf beendet. Ein DRK Rettungshundeteam fand den Vermissten dann lebend gegen 21.30 Uhr im Wald zwischen Zang und Heidenheim.
Bild: Bergwacht Herbr.
DRK Rettungshundestaffel schnupperte Höhenluft
Bei bestem Wetter waren fünf Mitglieder der DRK Rettungshundestaffel mit ihren Hunden zu Besuch bei der Bergwacht auf der Hohen Wart. Im nahen Wald war schon alles für die Aktion „Höhenluft“ vorbereitet. Die Hundegeschirre und Hüftgurte wurden angelegt und nach dem Einhängen in das Seil nochmals angepasst. Hier gibt es die verschiedensten Möglichkeiten den Hund im Geschirr zu fixieren. Am einfachsten geht es mit der Selbstsicherungsschlinge der Bergwacht. Hier bieten sich die verschiedensten Einstellmöglichkeiten mit dem geringsten Aufwand an Material an. Mit vereinten Kräften zog der Rest der Mannschaft kräftig am Zugseil des im Baum installierten Flaschenzuges und beförderte so die im Seil hängenden nach oben. Mehrfach war es den Beteiligten möglich sich in die Höhe ziehen zu lassen um die optimale Einhängung und auch Fixierung des Hundes zu finden. Durchweg fühlten sich hier die Hundeführer mit ihren großen und kleinen Vierbeinern sozusagen „Pudelwohl“ und hatten sichtlich Spaß an der nicht alltäglichen Aktion.

