Insgesamt 15 Einsatzkräfte der Bergwachten Herbrechtingen und Heidenheim übten im steilen Gelände die technischen Abläufe mit Gebirgstrage und Flaschenzug. Eine weitere Übungseinheit bildete eine Station am Fels. Hier wurde der Umgang mit Statikseilen und die Rettung einer Person aus senkrechter Wand mit dem Kong-Sitz, eine Art stabiles Dreieckstuch mit Schlaufen zum Einhängen, geübt. Die Stirnlampe am Helm der Rettungskräfte spendete beim Übungsablauf das einzige Licht, was aber grundsätzlich kein Problem bei der sicheren Durchführung einer Rettungsaktion im Fels oder Gelände darstellt.
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Bergrettungsprüfung Winter im Montafon
Der im Montafon stattgefundene letzte Prüfungsteil der Bergrettungsprüfung Winter beendete für 18 Teilnehmer der Bergwacht Württemberg ihre ca. dreijährige Ausbildungszeit in Theorie und Praxis. Von unserer Bergwacht nahm Jugendleiter Ulrich Schmid teil. Bei sonnigem Wetter waren die zukünftigen Einsatzkräfte am Samstag bei Schruns im Skigebiet Hochjoch unter den kritischen Augen der sechs Landesprüfer gefordert. Unter anderem mußten sie unterschiedlichste Schwungtechniken exakt beherrschen und eine Patientenversorgung mit Abtransport im Akja durchführen.
Im theoretischen Teil waren am Sonntag Fragen zur Schneekunde, Beurteilung der Lawinengefahr, Organisation der Verschüttetensuche und elektronischen Suchgeräten (LVS-Gerät) zu beantworten. Der praktische Teil beinhaltete die Verschüttetensuche mit LVS Gerät und Sonde. Ulrich bestand auch diese letzte Hürde mit Erfolg. Er ist schon geprüfte Einsatzkraft in der Bergrettung Sommer und jetzt auch im Winter. Von seinem Wissen profitieren nun die Jugendlichen in der Bergwacht.
Wir gratulieren unserem Kameraden Ulrich ganz herzlich zur bestandenen Prüfung!
Unfall bei Waldarbeiten
Am Donnerstag, den 6. März 2025, wurden die Bergwachten Heidenheim/Herbrechtingen zu einem schweren Unglück in ein Waldgebiet bei Sontheim an der Brenz alarmiert. Ein 63-jähriger Mann war bei Waldarbeiten von einem umstürzenden Baum getroffen worden. Trotz des schnellen Einsatzes des Rettungsdienstes konnte dem Verunglückten leider nicht mehr geholfen werden. Der Einsatz erfolgte in Zusammenarbeit mit DRK und Polizei.
Insgesamt waren acht Rettungskräfte der Bergwacht, zum Teil 6Std. während der Arbeitszeit, im Einsatz.
Wir unterstützten die Bergung des Verunglückten. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen des Verstorbenen.
| Einsatzort: | Sontheim/Brenz |
| Einsatzart: | Unfall bei Waldarbeiten |
| Bergwacht-Ortsebene: | Heidenheim/Herbrechtingen |
| Anzahl Bergwacht-Einsatzkräfte: | 8 |
| Einsatzdauer in Stunden: | 6 |
| Während der Arbeitszeit: | ja |
| Beteiligte Organisationen: | Rettungsdienst, Notarzt, Polizei |
| Fotos: | BW Heidenheim |
Bogenschütze im Nattheimer Parkour gestürzt
Mit sechs Einsatzkräften vor Ort angekommen verschafften wir uns zunächst einen Überblick über die Situation. Der gestürzte 25-jährige Mann, der auf dem Bogenparkour unterwegs war, wurde schon medizinisch durch den Rettungsdienst erstversorgt um die Verletzung zu stabilisieren und ihn transportfähig zu machen. Aufgrund der Geländegegebenheiten war ein direkter Abtransport vom Unfallort mit dem Rettungswagen nicht möglich. Deshalb fuhren wir die verletzte Person mit einer Gebirgstrage durch das unwegsame Gelände zu einem geeigneten Übergabepunkt. Der bodengebundene Rettungsdienst übernahm dort den weiteren Transport des Patienten.
Dank der effizienten Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte der Verunglückte schnell versorgt und sicher aus unwegsamen Gelände gerettet werden.
| Einsatzort: | Nattheim |
| Einsatzart: | Sportunfall |
| Bergwacht-Ortsebene: | Heidenheim/Herbrechtingen |
| Anzahl Bergwacht-Einsatzkräfte: | 6 |
| Einsatzdauer in Stunden: | 1,5 |
| Während der Arbeitszeit: | ja |
| Beteiligte Organisationen: | Rettungsdienst |
| Fotos: | BW Heidenheim |
Skitour in Vorarlberg: Der Weg war das Ziel
Das Brandnertal in Vorarlberg war am frühen Sonntagmorgen das Ziel von fünf Skitourengängern. In Brand, dem Ausgangspunkt der Tour angekommen, hatte sich die Gruppe eigentlich einen Gipfel in der Nähe vorgenommen aber es kam anders. Aufgrund von Schneemangel konnte die Tour auch erst oberhalb des Skigebietes beginnen. Der Wetterbericht meldete zum Nachmittag Regen im Gebiet und das bestimmte nun die Routenwahl der Tourengänger. Das an diesem Tag kein Gipfel mehr das Ziel sein sollte resultierte aus der Wettervorhersage und der kurzfristig den Verhältnissen angepassten Routenführung. Somit ergab sich bei wechselhaftem Wetter eine schöne, über fünfstündige Rundtour bis auf 2200m Höhe, 11 km Länge und ca. 1200 Höhenmeter. Man muß eben das Beste aus der Situation machen und die Vernunft steht nach dem Spaß bei der ganzen Sache immer im Vordergrund.
Bilder: Bergwacht Herbrechtingen
Alles bestens: Ski/Wandertouren und Pistenvergnügen am Aachensee
Beim, von Annette und Jürgen Fetzer organisierten Ski und Wanderwochenende, machten sich am frühen Freitagmorgen 14 Bergwachtfrauen und Männer auf nach Tirol an den Aachensee. Im Karlingerhof in Aachenkirch bezog die Gruppe, wie schon zwei Jahre vorher, ihr bewährtes Quartier. Nach der Ankunft begaben sich dann auch gleich neun Tourengeher auf einen dreistündigen Aufstieg mit 920Hm zur Hochplatte (1814m). Die anderen nutzten das herrlich sonnige aber kalte Wetter zu einer Wanderung am See Richtung Maurach.
Der Samstag begann mit blauen Himmel und viel Sonnenschein. Nach dem reichhaltigen Frühstück teilte man sich in drei Gruppen. Die Skitourengeher hatten die Besteigung des Ochsenkopfes von Pertisau als Ziel, einige entschieden sich für die Langlaufloipe und eine weitere Gruppe wanderte von Pertisau Richtung Falzthurner Sennhütte zur gemütlichen Einkehr. Zwei Kameraden statteten der Gramai Alm am Talschluß noch einen Besuch ab.
Die Tourengeher konnten nach vierstündigen Aufstieg und 1480 Hm vom Gipfel des 2148m hohen Ochsenkopfes einen herrlichen Rund und Fernblick auf die umliegenden Berge genießen. Eine anspruchsvolle Abfahrt führte übers Weißenbachkar hinunter und weiter zur Bärenbadalm zurück ins Tal. Im Quartier ließ man Abends den Tag bei guter Stimmung und gewohnt gutem Essen ausklingen.
Bei leichtem Schneeregen bereiteten sich am Sonntag fünf Bergwachtler, davon zwei Anwärter zur Einsatzkraft, in Steinberg im Rofan mit der Abfolge bei einer Verschüttetensuche auf die bevorstehende Bergrettungsprüfung Winter vor. Die „Daheimgebliebenen“ unternahmen wegen des schlechten Wetters eine Wanderung im Tal. Gegen Mittag traf man sich an der Christlum Alm zum Abschluß des Wochenendes bevor es, bei aufklarendem und sonnigen Wetter, auf die Heimreise ging.
An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Annette und Jürgen für die gute Organisation.
Bilder: Bergwacht Herbrechtingen
Bergwacht Württemberg prüfte Ski-und Rettungstechnik
Im Skigebiet Hochjoch im Montafon bereiteten sich 15 Anwärterinnen und Anwärter aus acht Ortsebenen über das Wochenende auf die bevorstehende Bergrettungsprüfung Winter vor. Aus Herbrechtingen nahmen Sarah Geringer und Ulrich Schmid teil. Die Zulassungskriterien beinhalteten eine korrekte Skitechnik bei Pflugbogen, Bergstemme und Parallelschwung. Nach Prüfungsvorgaben auch freies Fahren auf der Piste und im Gelände. Zusätzlich waren die Maßnahmen bei der Verschüttetensuche mit dem LVS Gerät und der anschließende Patiententransport im Akja gefordert. Am Sonntagnachmittag standen die Ergebnisse fest. Alle Prüflinge bestanden die Zulassung und können nun die nächste Hürde, die „Bergrettungsprüfung Winter“, in Angriff nehmen.
Sarah und Ulrich, herzlichen Glückwunsch zum bestanden Zulassungslehrgang! Macht weiter so.
Bilder: Bergwacht Herbrechtingen
Zu Besuch bei Airbus Helicopters
Der erste Gruppenabend im neuen Jahr führte uns nach Donauwörth zu Airbus. Hier waren wir zu einer Werksbesichtigung mit 13 Personen angemeldet. Das ganze hatte Flo organisiert, hierfür noch einmal herzlichen Dank. Ein ehemaliger Vertriebsmitarbeiter führte uns durch die Produktionshallen. Mit Einblicken in die mechanische Fertigung, 3D Druck Teilen, den Einbau der verschiedensten Komponenten in die Hubschrauberzelle und folgende Prüfstationen bis zur Endmontage waren wir über zweieinhalb Stunden unterwegs. Den abschließenden Teil der informativen Führungsrunde bildete die Halle mit Militärhubschraubern verschiedener Größen, die gerade zum "Kundendienst" vor Ort waren. Das geballte Wissen unseres schon etwas älteren, netten Werksführers war beeindruckend und er plauderte immer wieder interessantes aus seinem Erfahrungsschatz. Das wurde von uns zum Schluß mit einem kleinen Präsent belohnt.
Bild: Bergwacht Herbrechtingen
Das Höllritzereck war das Ziel
Die erste Skitour im neuen Jahr startete im Gunzesriedertal vom Ostertal Tobel Parkplatz. Bei top Wetter zogen acht Mitglieder mit ihren Tourenski Richtung Ostertalberg um das Ziel des Tages, das 1669m hohe Höllritzereck zu erreichen. Bei dieser leichten Tour zum genießen konnten auch Einsteiger mitgehen. Der Weg ist das Ziel und so kamen auch die anspruchsvolleren Skitourenfreunde auf ihre Kosten. Das schöne Wetter trug zum Erlebnis bei.
Bilder: Bergwacht Herbrechtingen
Skitour zum Jahresende in den Lechtalern
Bei besten Verhältnissen waren drei Skitourengeher am Jahresende zur Lechtaler Plattenspitze (2489m) unterwegs. Von Elbigenalp(1039m) führte die Spur zur Hermann-von-Barth Hütte und danach auf die Karstebene unterhalb des Ostgipfels. Hier legte man nach dem mehrstündigen Aufstieg ein Skidepot an um über felsdurchsetztes Gelände den Gipfel zu erreichen. Die Sicht war grandios und die anschließende Abfahrt über den Gipfelhang ins Tal ein Genuß. Wetter, Route, Gipfel und die Abfahrt hinterließen einen bleibenden Eindruck bei den Kameraden. So kann es im neuen Jahr weitergehen.
Bilder: Bergwacht Herbrechtingen
Vermisstensuche im Stadtgebiet
Freitagnacht mußten wir wieder zu einer Suchaktion nach Heidenheim ausrücken. Ein Pflegeheimbewohner wurde vermisst. Mit insgesamt 11 Einsatzkräften waren die Bergwachten Heidenheim/Herbrechtingen vor Ort. Der Gesuchte konnte gegen 0:45 Uhr aufgefunden werden. Insgesamt waren sechs DRK Bereitschaften und drei Rettungshundestaffeln an der Suchaktion beteiligt.
Bild: Bergwacht Herbrechtingen
Polizei sucht 59-jährigen aus Burgberg
Seit Samstag wird ein 59-jähriger Burgberger als vermisst gemeldet. Insgesamt 14 Einsatzkräfte der Bergwachten Heidenheim/Herbrechtingen waren am Dienstag ab 18:25 Uhr mit ihren Fahrzeugen zur Unterstützung der Suchmaßnahmen in Burgberg. Vor Ort, bei der Fa. Omya, befanden sich schon Polizei, Einsatzleitung, Mitglieder des DRK Burgberg und die DRK Rettungshundestaffel. Die anschließende Suche nach dem Mann war zuerst auf das Umfeld des Burgberger Schloßes begrenzt. Danach fuhr man die Wege im nahen Steinbruch, Wald und Feldwege mit den Allradfahrzeugen der Bergwacht ab. Eine Drohne kam ebenfalls zum Einsatz. Gegen 22 Uhr brach die Polizei die Suche, leider erfolglos, für alle Einsatzkräfte ab.
Bilder: Bergwacht Herbrechtingen
Wintergrillen an der Bindsteinhütte
Zum Abschluß des Jahres traf man sich am Bindstein zum Grillen und gemütlichem Beisammensein. Die Temperaturen waren noch angenehm aber gegen später wurde es frisch. Die Hütte hatte man eingeheizt, so das man sich dort oder mit einem heißen Punsch aufwärmen konnte.
Bilder: Bergwacht Herbrechtingen
Theoretische Grundlagen und Kondition geprüft
Den Anfang der dreijährigen Ausbildungs -und Prüfungsreihe zur Einsatzkraft bildet die Grundlagenprüfung auf Landesebene. Diese fand am vergangenen Samstag in Degenfeld statt. Insgesamt 50 Anwärterinnen und Anwärter aus 18 Bergwachten stellten sich der Herausforderung. Von unserer Ortsebene nahmen Thomas Aumüller und Daniel Fritzen teil. Gefragt war unter anderem Wissen aus den Bereichen alpine Gefahren, Wetter -und Lawinenkunde, Karte-Kompass, Orientierung im Gelände und Naturschutz. Außerdem mußten die Prüflinge ihre Kondition auf einer 7 km langen Strecke mit 360Hm beweisen. Hier blieb Thomas in der geforderten 1Std. 40min aber Dani nicht. Der Grund waren keine Konditionsprobleme bei ihm sondern kameradschaftliches Verhalten gegenüber einer nicht so trainierten Teilnehmerin die durch Kälte, Schnee und rutschiges Abstiege Probleme bekam. Er begleitete sie, beide konnten dadurch aber nicht die geforderte Zeit einhalten. Nach der Auswertung bestand Thomas die komplette Prüfung, Dani den Theorieteil. Zum Konditionstest muß er nun nächstes Jahr noch mal antreten. Erster Gratulant der Beiden war unser stellv. Bergwachtleiter Gerhard Bölke, der als Landesprüfer vor Ort war.
Jetzt folgen für die angehenden Einsatzkräfte weitere theoretische und praktische Einheiten in der Bergrettung, Notfallmedizin und im Naturschutz um danach im ehrenamtlichen Rettungsdienst der Bergwacht tätig zu sein.
Wir gratulieren Thomas recht herzlich! Die erste Hürde wäre geschafft, nun kann es weitergehen.
Bilder: Bergwacht Herbrechtingen
Bei 24H Übung viel Praxis und technisches Wissen gefordert
Bei 24H Übung viel Praxis und technisches Wissen gefordert
Unsere 24H Übung forderte dieses mal die technischen Fähigkeiten der teilnehmenden 13 Einsatzkräfte und Anwärter. Lina, stellv. Jugendleiterin und angehende Bergretterin, war auch dabei und kann das Geübte natürlich gut an die Jugendlichen weitervermitteln. Am Samstagmorgen um 8 Uhr begrüßte Organisator und Sanreferent Rudi die Kameradinnen und Kameraden. Nach dem anschließenden Materialcheck der PSA und Medic Packs konnte es schon losgehen. Ein Besuch im Führungs- und Lagezentrum (FLZ) der Polizei in Ulm, mit weiteren sechs Einsatzkräften der Heidenheimer Bergwacht, war das erste Highlight. Hier erfuhren wir viel wissenswertes über Aufgaben, Funktion und Fähigkeiten unserer Freunde und Helfer. Beim anschließenden Mittagessen in der heimischen Rettungsstation ließen wir uns die von Simone vorbereitete, köstliche Pizzasuppe (sehr lecker) schmecken.
Darauf folgte der erste praktische Einsatz. Ein Gleitschirmflieger landete im Baum und mußte befreit werden. Er war ansprechbar und nicht verletzt. Mit seiner Rettungsleine konnten wir ein Aufstiegsseil installieren und zu ihm hochsteigen. Jugendleiter Ulrich führte die Aktion durch. Mit der I`D Bremse am Staticseil abgelassen hatte der Gleitschirmpilot bald wieder sicheren Boden unter den Füßen. Nebenbei übten andere mit der Baumschleuder ihre Zielgenauigkeit.
Danach ging`s weiter in den nahen Wald zum Aufbau und Gehen am Geländerseil. Die dazu benötigten Knoten und Abläufe wurde erklärt und geübt. Mit der Gebirgstrage kam noch das Einrichten der Staticseile, Ablassen im Gelände und Umbau zum Aufziehen mit dem Flaschenzug dazu.
Spätnachmittags fuhren wir zur Autobahnbrücke nach Giengen. Dort galt es für die Einsatzmannschaft zwei, bei einem Fahrradunfall verletzte Personen mit offenem Unterarmbruch und einem Schädel-Hirntrauma zu versorgen. Eine Visagistin sorgte für die realistische Verletzungsdarstellung.
Eine weitere Rettungsaktion fand am hangseitigen Brückenpfeiler der Autobahn statt. Zwei Männer trauten sich nicht mehr von einem ca. 8m hohen Baugerüst abzusteigen. Wegen der Örtlichkeit konnte die Feuerwehr hier nicht helfen. Die nachalarmierten Einsatzkräfte der Bergwacht setzten zur Rettung der hilflosen Personen Staticseile und Kong-Sitz ein.
Nach diesen Einheiten und vor dem wohlverdienten Wurstsalat in der Rettungsstation hielt unserer Ärztin Nicole noch ein kurzes Referat zum Thema „Vorabdelegation“. Sie erklärte, wie weit die medizinischen Kompetenzen einer Notfallsanitäterin/eines Notfallsanitäters nach der Gesetzesänderung in 2021 im Falle des Falles gehen können.
Nach dem Top Vesper war der nächtliche Einsatz mit gut gefülltem Bauch nicht mehr weit. Fahrzeugspezialist Gere führte uns vorher aber noch in`s Schneekettenmontieren bei unserem UTV „Gertrud“ ein.
Endlich hieß es PSA und Stirnlampen klar machen. Die Leitstelle forderte uns zur Lageerkundung und Suche einer gestürzten, verwirrten Person in der Umgebung der Ruine Hurwang bei Bolheim an. Vor Ort, nach lokalisieren der zwar gehunfähigen aber ansprechbaren Person fand man bei der Suche noch einen bewußtlosen "Kumpel" auf. Der Einsatzleiter alarmierte den Notarzt nach und bestimmte dann die Priorität des Abtransportes. Mit der Gebirgstrage fuhr man den Bewustlosen über einen rutschigen Pfad zur Straße. Dabei zog sich unsere Anwärterin Lina zum Schrecken der Rettungsmannschaft eine Unterschenkelfraktur zu. Das bedeutete weitere Maßnahmen einzuleiten wie Schmerzbehandlung, Schienung der Fraktur, Wärmeerhalt und Abtransport. Dieser kleine Unfall war zum Glück nur Fake aber mußte natürlich realistisch abgehandelt werden.
Die Übungsbesprechung bildete den Abschluß des langen Tages. Es folgte zu allerletzt die Überprüfung des Materials und die Herstellung der Einsatzbereitschaft. Der gemütliche Teil schloß sich danach an und die Nacht wurde wieder mal etwas kürzer.
Ein herzliches Dankeschön an unseren bewährten Organisator Rudi, den Darstellern der Verletzten und unserer Simone für die, wieder mal, sehr leckere Verpflegung!
Bergrettungsprüfung Sommer: Dennis erfolgreich
Die lange Ausbildungszeit hat sich nun endlich für unseren Dennis gelohnt. Am Reußenstein, zwischen Wiesensteig und Schopfloch gelegen, fand ein weiterer, abschließender praktischer Teil zur Bergrettungsprüfung Sommer des Landesverbandes der Bergwacht Württemberg statt. Für die 20 Prüflinge galt es Körperhub und Zweimannbergetechnik mit Umsetzen am Haken und planmäßig den Umgang mit Gebirgstrage, Kongsitz und weiterem Rettungsmaterial fehlerfrei zu beherrschen. Dennis bestand in allen Teilen der geforderten Techniken und so beendete er seine dreijährige Ausbildungszeit mit einem positiven Ergebnis. Er erweitert nun als qualifizierter Bergretter unsere Einsatzgruppe.
Top gemacht Dennis! Herzlichen Glückwunsch von allen Kameradinnen und Kameraden!
Mit Motorrad und Cabrio durchs Ländle
Durchs Ländle ging es bei der schon traditionellen Motorradausfahrt der Bergwacht. Herrschte Anfangs der Woche noch Kälte und Regen, besserte sich das Wetter bis zum Wochenende zusehends. Insgesamt 11 Teilnehmer, davon drei mit Cabrios trafen sich dann am Sonntagmorgen in Nattheim um über Ebnat, Aufhausen, Röhlingen, Ellwangen und Bühler gemütlich ca. 100km bis nach Bühlerzell zu fahren. Im Gasthaus „Jägerstube“ wurde bei bestem Wetter und gutem Essen im Biergarten die Mittagspause verbracht. Nachmittags führte die Rückfahrt über Gschwend, Welzheim, Wäschenbeuren und den Rechberg nach Donzdorf zur Einkehr in der Waldschenke. Bei Kaffee und Kuchen oder einem kühlen Getränk besprach man die restliche Strecke, welche abschließend über Treffelhausen durch das Roggental und über die Alb nach Hause führte.
Landschaftspflege im Eselsburger Tal
Die ersten Ausforstungsarbeiten im Auftrag des Landschaftserhaltungsverbandes Heidenheim e.V. in einem Felsdurchsetzten Hang oberhalb der Steinernen Jungfrauen haben letzten Freitag begonnen. Der Einsatz mit Handscheren, mit denen man nur bestimmte kleinere Büsche und Sträucher entfernte, war zeitintensiv. Hier war Trittsicherheit und Umsichtigkeit bei den Maßnahmen im steileren Hanggelände gefordert. Weitere Arbeitseinsätze folgen.
Party an Bergwachthütte: Flaschen und "Sperrmüll" vor Ort entsorgt
Als letzten Sonntag der Hüttendienst die Bindsteinhütte anfuhr lagen vor der Eingangstür vier zerstörte Plastikstühle, Glasflaschen und Scherben waren unter Tischen und Bänken des Vordaches verstreut. Selbst an Zitronenscheiben für Hochprozentiges wurde gedacht aber eben dann auf den Tischen am Ende „vergessen“. Außerdem wurde so manche Hüttenecke wieder als Toilette missbraucht. Den Rest und Sperrmüll dieser Party, bei der wiederholt Fahrzeuge vor Ort waren, entsorgt laut Absprache der Bauhof. Aufzuräumen haben die ganze Sauerei normalerweise unsere Mitglieder, welche immer mehr mit Unverständniss auf solche Vorkommnisse reagieren. Diese „Ordnungswiedrigkeiten“ häufen sich in den letzten Wochen an der Hütte mit der nahegelegenen Grillstelle vermehrt, sind aber laut Polizei und Ordnungsamt leider schwer zu verhindern.

