News Bergwacht Herbrechtingen

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Digital unterwegs

Der Digitalfunk wird bei den Rettungsorganisationen realisiert. Bernd Gröner und Steffen Miller vom DRK bildeten 12 Teilnehmer der Einsatzgruppe in den dafür notwendigen theoretischen und praktischen Grundlagen aus.

Die Bergwacht Württemberg rüstete ihre Fahrzeuge in den Ortsebenen schon im Vorfeld um und stattete die Einsatzgruppen mit digitalen Handfunkgeräten aus.

Das sich hier nicht alles so einfach darstellt und stetiger Umgang mit den Funkgeräten erforderlich sein wird zeigte sich am Ausbildungsabend deutlich. Am Samstag folgte die Funkpraxis. In und um Herbrechtingen überprüfte man die Erreichbarkeit per Funk an verschiedensten Orten. Hier überzeugte die Qualität des Digitalfunks. War im bisherigen Analogfunk das Netz nicht immer flächendeckend verfügbar zeigte sich im Digitalfunknetz eine sehr gute Verbindung und Verständigungsqualität von jedem Standort. Außerdem bestand die Möglichkeit unterschiedliche Betriebsarten ausgiebig zu testen die man dann z.B. bei der Sanitätsbetreuung des Eselsburgertal Laufes umsetzen kann. Im Mai soll die Einführungsphase im Rettungsdienst beginnen.

Jugendgruppe

Naturschutz stand im Mittelpunkt

Jugendgruppe

Erster Gruppenabende in 2022

Herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Abschluß

Der bei Oberstdorf stattgefundene letzte Prüfungsteil der Bergrettungsprüfung Winter beendete für 17 Teilnehmer der Bergwacht Württemberg ihre ca. dreijährige Ausbildungszeit in Theorie und Praxis. Einen ganzen Tag waren die Einsatzkräfte am Söllereck unter den kritischen Augen der Landesprüfer gefordert. Unter anderem mußten sie auf der Skipiste unterschiedlichste Schwungtechniken exakt beherrschen und eine Patienten-versorgung mit Abtransport im Akja durchführen.

Im theoretischen Teil waren Fragen zur Schneekunde, Beurteilung der Lawinengefahr, Organisation der Verschüttetensuche und elektronischen Suchgeräten (LVS-Gerät) zu beantworten. Sven Wiesner bestand auch diese letzte Hürde mit Erfolg.

Die Bergwacht Herbrechtingen gratuliert ihrem Kameraden Sven ganz herzlich zur bestandenen Prüfung!

Nächtliche Personensuche bei winterlichen Verhältnissen

Um 01:05 Uhr wurden die Bergwachten Heidenheim und Herbrechtingen von der DRK-Leitstelle Ostalb zur Unterstützung einer groß angelegten Suchaktion angefordert. Ein 69 Jahre alter Mann sei zu Fuß unterwegs gewesen und nicht nach Hause zurückgekehrt. Zuletzt gesehen wurde er am Vortag um 17:45 Uhr in einem Wohngebiet in Giengen an der Brenz. Aufgrund der Wetterlage befürchtete die Polizei und Angehörige eine Gesundheitsgefahr für den Mann.

Den Bergwachten wurde ein Suchgelände im Steilhang zugeteilt, da bereits dort eingesetzte Rettungshundeteams aufgrund der Ausgesetztheit des Geländes nicht alle Stellen erreichen konnten. Leider blieb diese Aktion erfolglos. So wurde der Suchradius in nordwestlicher Richtung erweitert und zusätzlich um die Bärenhöhle ergänzt.

Der Einsatz für die insgesamt 10 Bergwachtkräfte wurde um 05:05 Uhr erfolglos eingestellt.

Beteiligte Organisationen:

LST Augsburg, KIT HDH, RHS Schwäbisch Gmünd DRK/MHD, RHS Heidenheim, BRH/DRK, Bergwacht Heidenheim, Bergwacht Herbrechtingen, RHS Göppingen DRK, RHS Göppingen JUH, RHS Rems Murr DRK, RK HDH 50/11-1, RK HDH 52/26-1, RK HDH 51/19-1, RK HDH 51/26-1, RK HDH 51/31-1, HDH 1. EE
LM Betreuung und Logistik, FLZ Ulm 1, RK HDH 63/19-1, RHS Göppingen BRH, HER Ellwangen 21/10, ANT HDH 61/10-1, JOH OAK 76/77-2, HER Ellwangen 45/24, RK HDH 52/25-2, RHS BRH Ulm, THW Ellwangen Trupp UL / Drohnen, DRK Bereitschaft Hürben, HDH SEG Betreuung Akut Heidenheim, DRK Bereitschaft Giengen, Bereitschaft Niederstotzingen, ANT HDH 61/77-1, RHS Heidenheim BRH/DRK Technische Ortung / Drohnen, DRK HDH
Fachberater Presse

Bild: BW Herbr.

Einsatzort: Giengen/ Lonetal/ Bärenhöle
Einsatzart: Sucheinsatz
Bergwacht-Ortsebene: Herbrechtingen/ Heidenheim
Anzahl Bergwacht-Einsatzkräfte: 10
Einsatzdauer in Stunden: 6
Während der Arbeitszeit: ja
Beteiligte Organisationen: Rettungshubschrauber/ Rettungshunde/ Drohnen
Fotos: Bergwacht Herbrechtingen

Liftdienst am Albuch

Aufgrund der "guten" Schneelage haben die Betreiber des Albuch-Skiliftes am Freitag beschlossen den Lift zu öffnen. Für uns bedeutete das unseren Sanitätsdienst aufzunehmen und den Gruppenabend auf der Skipiste mit Übungseinheiten zu verbringen. Gertrud, unser Side by Side, durfte dabei nicht fehlen. Die Fahrbarkeit unter winterlichen Bedingungen mußte ja ausprobiert werden. Der Grip der groben Bereifung war nicht schlecht doch auch nicht ganz zufriedenstellend um überall im Gelände souverän durchzufahren.

Gruppenabende ab sofort wieder online

Höhenluft geschnuppert

Im Wald nahe der Rettungsstation trainierten  16 Mitglieder der DRK Rettungshundestaffel Heidenheim mit der Bergwacht intensiv das Ablassen und Aufziehen am Seil mit und ohne Hund. Auch wenn es nur wenige Meter in die Höhe ging kam Anfangs bei manchen ein mulmiges Gefühl auf das aber in kürzester Zeit verflogen war. Hintergrund war der Umgang mit Gurt und Hundegeschirr und die Gewöhnung an die Höhe. Trotz widriger Wetterverhältnisse und dem nicht alltäglichen Übungszenario hatten alle Beteiligten auf zwei und vier Beinen an diesem Nachmittag sichtlich viel Spaß. (Siehe Bilder Bergwacht bei Facebook)

Verdiente Mitglieder geehrt

Im Rahmen der in Dienststellung des neuen Einsatzfahrzeuges ehrten der Landesleiter der Bergwacht Württemberg, Armin Guttenberger und Bergwachtleiter Rudi Fritsche langjährige Mitglieder. Das war leider bisher nicht möglich, da einige offizielle Termine immer wieder verschoben werden mußten.

Gerhard Krämer kann auf 25-jährigen Einsatz in der Bergwacht zurückblicken. Davon war er lange Jahre als Naturschutzwart tätig und organisierte nebenbei die sehr beliebten, mehrtägigen Skitourenausfahrten. Stolze 50 Jahre ist Berthold Kärcher dabei. In den ersten Jahren zuständig für Presseberichte und immer zur Stelle wenn man helfende Hände brauchte. Besondere Freude bereitete es den Mitgliedern Alfred Eberhardt, als Mitbegründer der Ortsgruppe, zum 50-jährigen Jubiläum zu gratulieren. Er vertrat die Bergwachten im DRK-Kreisverband, engagierte sich in den verschiedensten Ämtern und leitet seit 2005 die starke Seniorengruppe. Er bekam als Anerkennung das "goldene Steigeisen" überreicht. Seine Frau Gisela, ebenfalls seit 50 Jahren dabei, hatte jahrelang als Kassiererin ein wachsames Auge über die finanziellen Mittel. Sie konnte leider nicht teilnehmen. Die Veranstaltung fand mit einem kleinen Buffet ihren Abschluß.

Maßnahmen für Landschaftserhalt abgeschlossen

Im Auftrag des Landschaftserhaltungsverbandes Heidenheim e.V. fanden im Bolheimer Steinbruch, an der Straße Richtung Ugenhof, Freischneide-maßnahmen von Bäumen und Sträuchern durch die Bergwacht statt. Es waren vor allem mittelgroße Bäume auf verschiedenen Ebenen zu fällen. Zum Einsatz kamen hier meistens Motorsägen und viel Handarbeit um die zersägten Stämme und Äste zum Abtransport bereitzulegen.  In den steileren, verwilderten Felsbereichen welche durchweg sehr brüchig sind hat man aus Sicherheitsgründen nur das nötigste entfernt. Nach mehreren Terminen konnten die Arbeiten nun abgeschlossen werden.

Gestürzter Radfahrer bei Anhausen

Aufgrund ungenauer Ortsangaben wurden vorsorglich die Bergwachten mit den Stichworten "Verkehrsunfall AKUT" um 13:26 Uhr von der Leitstelle Ostalb alarmiert. Ein Fahrradfahrer sei im Wald gestürzt. Der Einsatz konnte für die Bergretter noch auf der Anfahrt abgebrochen werden.

Neuer Bike-Trail bei Dischingen

Die Bergwachten des Landkreises führten eine Rettungsübung am neuen Biketrail bei Dischingen durch. Hierzu hat die Bergwacht Heidenheim im Vorfeld Orientierungsschilder und Karten für Rettungskräfte und Mountainbike-Fahrer erstellt. Es wurden außerdem Zufahrtswege, Rettungspunkte und Streckenverlauf gekennzeichnet damit eine schnelle, zielgerichtete Rettung verletzter Personen möglich ist.

Die Anfahrt Richtung Dischingen erfolgte nach Alarmierung durch die Leitstelle. Hier spielte auch der Zeitfaktor der Anfahrt eine entscheidende Rolle. Die Anwesenden der DRK Gruppe Dischingen  äußerten sich sehr positiv über das Know How bei der Rettung eines "verletzten Bikers" durch die Heidenheimer Bergwacht.  Die Herbrechtinger Gruppe erhielt an diesem Abend alle wichtigen Informationen rund um den Trail. Auch wurde die Möglichkeit einer Befahrung der Strecke mit dem neuen UTV besprochen.

Hochgeländegängig im Einsatz

Die Bergwacht Württemberg geht oder besser gesagt befährt neue Wege mit der Beschaffung der aktuellen Generation von Rettungsfahrzeugen. Die ersten zwei dieser Art konnten jetzt an die Bergwachten aus Isny und Herbrechtingen ausgeliefert werden. Es handelt sich um sogenannte UTVs (Utility-Terrain-Vehicle) der Marke Can-Am Traxter welche klein und wendig, hochgeländegängig mit 2WD, zuschaltbarem 4WD mit Sperren und einer Seilwinde ausgestattet sind. Mit einer Zuladung von 680Kg ist der Transport von zwei Einsatzkräften, Patient und Material problemlos möglich.

Der Motor leistet mit seinen 1000ccm 60KW (82PS) und bringt das servogelenkte, bullige Mobil auf eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 90km auf der Straße. Im Gelände wird durch eine Reduktion im Automatikgetriebe die Geschwindigkeit gedrosselt und das Drehmoment erhöht. Mit einer Bodenfreiheit von 32cm und dementsprechenden Federwegen sind die Einsatzmöglichkeiten gegenüber herkömmlichen Fahrzeugen nochmals erweitert. Im Skipisteneinsatz wird ein Raupensatz montiert. Blaulicht, Zusatzscheinwerfer, Signalhorn und  Beschriftung kennzeichnen das kleine Gerät im Rettungseinsatz. Für den Patiententransport kann auf der kurzen Pritsche im Wechsel Gebirgstrage oder Akja befestigt werden. Die Bergwacht Schwarzwald setzt das "Side by Side" schon länger ein, wie es sich  bei den Württembergern bewährt wird sich in der Praxis noch zeigen.

Sonne pur beim Kinderferienprogramm

Die Hitze spielte eine nicht unerhebliche Rolle beim Programmangebot „Erlebnis und Spaß am Fels“ für die teilnehmenden fünf Kinder im Alter von 12 bis 14 Jahren. Das hier die Mehrzahl Mädchen waren spiegelt auch die Realität in der Jugendgruppe der Bergwacht wieder. Insgesamt vier Stunden dauerte der Schnupperkurs am Fels bei den Steinernen Jungfrauen. Vom Anlegen der Gurte über das Begehen von Felsköpfen und steileren Wegabschnitten, anschließenden Kletterübungen in leichtem Fels bis hin zum selbstständigen Klettern unter Seilsicherung reichte das Angebot.

Das Gefühl für die richtige Haltung beim Ablassen aus der Höhe wurde vor dem Klettern am Seil mit jedem Kind geübt, danach ging es in die Senkrechte. Hier zeigte die strahlende Sonne am aufgeheizten Fels ihre Wirkung. Der Schweiß floß in Strömen deshalb wurden je nach Bedarf Trinkpausen eingelegt und schattige Plätzchen aufgesucht. Den Abschluß bildete das Ablassen der Mutigsten vom „Wilden Hund“, dem höchsten Felsen mit Überhang. Das alle Kinder bis zum Schluß begeistert mitmachten war, von den drei verantwortlichen Bergwachtmitgliedern wegen der hochsommerlichen Temperaturen, so nicht erwartet worden.

 

 

Jugendgruppe hat Sommerpause

Ab sofort Ausbildung in 14-tägigem Rhythmus