News Bergwacht Herbrechtingen

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Gestürzter Radfahrer bei Anhausen

Aufgrund ungenauer Ortsangaben wurden vorsorglich die Bergwachten mit den Stichworten "Verkehrsunfall AKUT" um 13:26 Uhr von der Leitstelle Ostalb alarmiert. Ein Fahrradfahrer sei im Wald gestürzt. Der Einsatz konnte für die Bergretter noch auf der Anfahrt abgebrochen werden.

Neuer Bike-Trail bei Dischingen

Die Bergwachten des Landkreises führten eine Rettungsübung am neuen Biketrail bei Dischingen durch. Hierzu hat die Bergwacht Heidenheim im Vorfeld Orientierungsschilder und Karten für Rettungskräfte und Mountainbike-Fahrer erstellt. Es wurden außerdem Zufahrtswege, Rettungspunkte und Streckenverlauf gekennzeichnet damit eine schnelle, zielgerichtete Rettung verletzter Personen möglich ist.

Die Anfahrt Richtung Dischingen erfolgte nach Alarmierung durch die Leitstelle. Hier spielte auch der Zeitfaktor der Anfahrt eine entscheidende Rolle. Die Anwesenden der DRK Gruppe Dischingen  äußerten sich sehr positiv über das Know How bei der Rettung eines "verletzten Bikers" durch die Heidenheimer Bergwacht.  Die Herbrechtinger Gruppe erhielt an diesem Abend alle wichtigen Informationen rund um den Trail. Auch wurde die Möglichkeit einer Befahrung der Strecke mit dem neuen UTV besprochen.

Hochgeländegängig im Einsatz

Die Bergwacht Württemberg geht oder besser gesagt befährt neue Wege mit der Beschaffung der aktuellen Generation von Rettungsfahrzeugen. Die ersten zwei dieser Art konnten jetzt an die Bergwachten aus Isny und Herbrechtingen ausgeliefert werden. Es handelt sich um sogenannte UTVs (Utility-Terrain-Vehicle) der Marke Can-Am Traxter welche klein und wendig, hochgeländegängig mit 2WD, zuschaltbarem 4WD mit Sperren und einer Seilwinde ausgestattet sind. Mit einer Zuladung von 680Kg ist der Transport von zwei Einsatzkräften, Patient und Material problemlos möglich.

Der Motor leistet mit seinen 1000ccm 60KW (82PS) und bringt das servogelenkte, bullige Mobil auf eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 90km auf der Straße. Im Gelände wird durch eine Reduktion im Automatikgetriebe die Geschwindigkeit gedrosselt und das Drehmoment erhöht. Mit einer Bodenfreiheit von 32cm und dementsprechenden Federwegen sind die Einsatzmöglichkeiten gegenüber herkömmlichen Fahrzeugen nochmals erweitert. Im Skipisteneinsatz wird ein Raupensatz montiert. Blaulicht, Zusatzscheinwerfer, Signalhorn und  Beschriftung kennzeichnen das kleine Gerät im Rettungseinsatz. Für den Patiententransport kann auf der kurzen Pritsche im Wechsel Gebirgstrage oder Akja befestigt werden. Die Bergwacht Schwarzwald setzt das "Side by Side" schon länger ein, wie es sich  bei den Württembergern bewährt wird sich in der Praxis noch zeigen.

Sonne pur beim Kinderferienprogramm

Die Hitze spielte eine nicht unerhebliche Rolle beim Programmangebot „Erlebnis und Spaß am Fels“ für die teilnehmenden fünf Kinder im Alter von 12 bis 14 Jahren. Das hier die Mehrzahl Mädchen waren spiegelt auch die Realität in der Jugendgruppe der Bergwacht wieder. Insgesamt vier Stunden dauerte der Schnupperkurs am Fels bei den Steinernen Jungfrauen. Vom Anlegen der Gurte über das Begehen von Felsköpfen und steileren Wegabschnitten, anschließenden Kletterübungen in leichtem Fels bis hin zum selbstständigen Klettern unter Seilsicherung reichte das Angebot.

Das Gefühl für die richtige Haltung beim Ablassen aus der Höhe wurde vor dem Klettern am Seil mit jedem Kind geübt, danach ging es in die Senkrechte. Hier zeigte die strahlende Sonne am aufgeheizten Fels ihre Wirkung. Der Schweiß floß in Strömen deshalb wurden je nach Bedarf Trinkpausen eingelegt und schattige Plätzchen aufgesucht. Den Abschluß bildete das Ablassen der Mutigsten vom „Wilden Hund“, dem höchsten Felsen mit Überhang. Das alle Kinder bis zum Schluß begeistert mitmachten war, von den drei verantwortlichen Bergwachtmitgliedern wegen der hochsommerlichen Temperaturen, so nicht erwartet worden.

 

 

Jugendgruppe hat Sommerpause

Ab sofort Ausbildung in 14-tägigem Rhythmus

Überwachungskamera entfernt

An der Bindsteinhütte installierte man nach etlichen Müllablagerungen, Sachbeschädigungen und Einbruchversuchen eine Überwachungskamera. Aus rechtlicher Sicht mußte auch ein Hinweisschild, das auf die Überwachung hinweist, angebracht werden was natürlich bei manchem Besucher Aufmerksamkeit erweckt. Bei der letzten Kontrolle der Hütte fehlte nun die erst kürzlich, mit einem Stahlseil befestigte Kamera! Unter diesen Voraussetzungen der Zerstörung und Entfernung angebrachter Überwachungsmittel wird es in Zukunft für die Bergwacht schwierig sein die am Anfang genannten Dinge festzuhalten bzw. aufzuklären.   

Jubiläumsfest fällt aus

Notfall im Gelände

Am späten Freitagabend um 22:13 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Bergwachten nach Schnaitheim gerufen. Dort hatte sich eine Person im Gelände eines alten Steinbruches am Knie verletzt und benötigte medizinische Hilfe. Das DRK- Rettungsfahrzeug und die parallel alarmierten Bergwachten konnten bis zum Patienten anfahren, somit war ein Einsatz nicht mehr erforderlich.

Bild: Bergwacht Herbr.

Mountainbiker prallt gegen Baum

Am Sonntagabend um 18:06 Uhr wurden die Einsatzgruppen der Bergwachten Herbrechtingen/Heidenheim zu einem Unfall am Heidenheimer Hochberg alarmiert. Ein junger Mann prallte nach einem Sprung auf der dortigen Downhill-Mountainbike-Strecke gegen einen Baum und verletzte sich dabei schwer. Aufgrund des unzugänglichen Geländes übernahmen die Rettungskräfte der Bergwachten den Abtransport zum Rettungswagen mit Quad (ATV) und Patientenanhänger. Insgesamt waren neun Einsatzkräfte der Bergwachten, Rettungsdienst/Notarzt und Polizei beteiligt.

Schon wieder! Einbruchversuch an der Bindsteinhütte

Bergwachtgrundlagenprüfung bestens bestanden

Die Kameradinnen und Kameraden der Herbrechtinger Bergwacht gratulieren Sarah und Johannes für ihre bestens bestandene Prüfung! Subbr gmacht!

In Pfullingen fand für 28 angehende Bergrettungskräfte aus den verschiedensten Bergwachten in Württemberg die "Grundlagenprüfung Theorie" des Landesverbandes statt. Dieser zweitägigen Herausforderung in der Ausbildung zur vollwertigen Einsatzkraft stellten sich auch zwei Herbrechtinger Mitglieder.

Das Wissen zu Alpinen Gefahren, Funk, Karte-Kompass, Naturschutz und weiteres, samt einem Konditionstest über 400Hm und 8km in 1,5Std. war für die Teilnehmenden nun in diesem weiteren Test zu bewältigen. Insgesamt schafften vier Anwärter in Einzelbereichen die Prüfung nicht und müssen wiederholen. Die Herbrechtinger Teilnehmer Sarah Geringer und Johannes Fetzer waren bei den Besten dabei und konnten nach der Auswertung vom stellv. Herbrechtinger Bergwachtleiter und Prüfer auf Landesebene, Gerhard Bölke, zu ihrer sehr guten Leistung beglückwünscht werden.

Organisatorisch forderte die schon pandemiebedingt verschobene Prüfung die Bergwacht Württemberg mehrfach. Es mußte eine große Halle gefunden werden um die Abstände der Prüflinge und Ausbilder zu gewährleisten. Außerdem hatten sich alle täglich einem Corona Test zu unterziehen. Übernachtungen waren nicht erlaubt.

Virtuelle Hauptversammlung mit Wahlen

Im Einsatz für die Natur

Durch die Unterstützung des Herbrechtinger Bauhofs mit Müllsäcken, Handschuhen und Greifzangen waren die Mitglieder am Gruppenabend, der dieses mal praxisnah in der Natur stattfand, auf den Wegen des Eselsburger Tales unterwegs. In Zweiergruppen wurden die Hinterlassenschaften, des bei sehr schönen Wetters im April stark von Ausflüglern und Spaziergängern frequentierten Tales aufgesammelt. Das die meisten ihren Abfall nicht am Wegesrand entsorgen sondern mitnehmen soll hier aber auch erwähnt sein. Die Bindsteinhütte ist, weil nicht mehr jedes Wochenende geöffnet, in dieser Hinsicht ein Brennpunkt. Hier kommt es immer wieder zu Müllablagerungen und Beschädigungen.

Bootfahren im Eselsburger Tal zeitlich begrenzt

Internistischer Notfall im Gelände

Ein 63-jähriger erlitt in stufigem und steilen Gelände bei Sontheim im Stubental einen Kreislaufstillstand. Reanimationsmaßnahmen der Rettungswagenbesatzung und des Teams vom Rettungshubschrauber Christoph 22 blieben leider erfolglos. So hatten die Einsatzkräfte der Bergwachten die traurige Aufgabe, den Leichnam in der Gebirgstrage mittels Flaschenzugs zu bergen und dem Bestatter zu übergeben. Im ca. vierstündigen Einsatz waren zehn Einsatzkräfte der Bergwachten Heidenheim und Herbrechtingen, ein Rettungswagen, Rettungshubschrauber Christoph 22, HVO des DRK Steinheim am Albuch, Polizei und Bestatter.

Reanimation am Albuch-Skilift

Am Schnaitheimer Skilift erlitt ein junger Mann nachmittags einen Kreislaufstillstand. Zwei Bergwachtmänner waren zufällig privat vor Ort und begannen sofort mit der Reanimation bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Bei Ankunft der um 16.29 Uhr alarmierten Bergwachten war der Patient bereits erfolgreich reanimiert und im Rettungswagen versorgt. Insgesamt waren acht Einsatzkräfte der Bergwacht beteiligt.

Bild: BW Herbr.