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Maiwanderung nach Oberstotzingen mit Annette und Jürgen

Ausgangspunkt für unsere Maiwanderung ist der Wanderparkplatz zwischen Bissingen und Stetten wo wir uns um 9:15 Uhr treffen. Von dort führt uns der Weg auf den Spuren der Eiszeit Richtung Oberstotzingen. Gegen 12:15 Uhr sind wir in Niederstotzingen im Sportheim zum wohlverdienten Mittagessen angemeldet. Hoffentlich sonnengebadet und satt geht es zurück zum Ausgangspunkt ins Lonetal. Der Ausklang findet bei Kaffee und Kuchen im Höhlenhaus in Hürben statt.

Ich freue mich auf zahlreiche Teilnahme und einen schönen Tag. Anmeldung über WhatsApp oder telefonisch unter 07329/5512 bis zum 11. April 2026

Bilder: Jürgen Fetzer / Bergwacht

Hauptversammlung in der Rettungsstation

Abgestürztes Kind an Bocksteinhöhle

Nachmittags alarmierte die Leitstelle Ostalb die Bergwachten zu einem Unfall an der im Lonetal gelegenen Bocksteinhöhle. Dort war ein 8-jähriges Kind im unwegsamen Gelände ca. 3m durch ein Loch in der Höhlendecke abgestürzt. Ein Notfallsanitäter unserer Einsatzgruppe fuhr direkt dorthin. Als erster der Rettungskette vor Ort fand er die Eltern mit dem verletzten Kind schon unterhalb der Höhle auf der Wiese vor. Er informierte daraufhin die Leitstelle und der Bergwachteinsatz wurde abgebrochen.

Bild: Kreisfeuerwehrverband Heidenheim

Osterskitour im Motafon

Die Osterskitour führte fünf Tourengeher dieses Jahr ins Montafon. Ziel der Gruppe war der Vergaldner Schneeberg. Von Gargellen stieg man im Vergaldental Richtung Vergaldaalpe auf und dann rechts haltend zum Vergaldner Schneeberg (2855m). Der letzte Anstieg führte über steilere Hänge zum Gipfelgrat. Nach rund 1100 Hm und ca. 7km Wegstrecke hatten unsere Kameraden am Gipfel, trotz durchwachsenen Wetterverhältnissen, eine gute Sicht auf die Silvretta. Die Abfahrten über Nordhänge, fast identisch mit der Aufstiegsspur, waren zum Abschluß nochmal ein Highlight. Trotz nicht ganz perfektem Bergwetter stand das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund und wie heißt es immer: „Der Weg ist das Ziel“.

Bilder: BW Herbrechtingen

Kletterunfall im Eselsburger Tal

Am Donnerstagnachmittag stürzte ein Kletterer beim Bouldern an der Mittleren Wand bei den Steinernen Jungfrauen so unglücklich ab, das er sich schwer verletzte. Als die Bergwachten eintrafen war der Kletterer, der am Boden lag, schon vom Rettungsdienst erstversorgt. Die Einsatzkräfte der Bergwacht lagerten den Patient auf die Vakuummatraze und anschließend in die Gebirgstrage. In dieser transportierte man den Verletzten unter Seilsicherung über unwegsames Gelände zum Rettungswagen.

Bilder: Bergwacht Herbrechtingen

Einsatzort: Eselsburger Tal
Einsatzart: Unfall beim Bouldern
Bergwacht-Ortsebene: HDH/Herbr.
Anzahl Bergwacht-Einsatzkräfte: 12
Einsatzdauer in Stunden: 1
Während der Arbeitszeit: ja

Schönwetterfenster genutzt

Das Schönwetterfenster ausgenutzt haben fünf Skitourengeher unserer Bergwacht am Samstag. Bei top Wetter und traumhaften Schneeverhältnissen bestiegen sie von Balderschwang aus, über das mittlerweile geschlossene Skigebiet, den Gelbhansekopf (1440m). Von dort gings zum  Einkehrschwung hinunter zur Fuchsalm. Gestärkt nutzte die Gruppe bei sonnigem Wetter die sehr guten Verhältnisse aus, um über die Burglhütte auf den 1559m hohen Burstkopf aufzusteigen und vom Gipfel nordseitig im Pulverschnee zum Ausgangspunkt abzufahren. Auch diese "kleinen" Gipfel mit insgesamt ca. 1100Hm brachten den Teilnehmern einen Traumtourentag bei bestem Wetter und top Schneeverhältnisse, nach dem Motto "der Weg ist das Ziel".

Bilder: BW Herbrechtingen

Erste Hilfe Maßnahmen für Hüttendienst aufgefrischt

Das Hüttendienstpersonal, welches nicht aktiv an Übungen und Ausbildungen teilnimmt aber bei Arbeitseinsätzen und sonstigen Aktivitäten präsent ist, absolvierte in Vorbereitung auf die Öffnung der Bindsteinhütte einen Erste-Hilfe Kurs. Die Ausbildung resultiert aus der Gegebenheit das die Hüttenmannschaft oft aus aktiven Einsatzkräften und eben diesen, nicht „aktiven“ Mitgliedern besteht.

Unser Kamerad und EH Ausbilder Daniel Fritzen führte den Kurs mit acht Teilnehmern an zwei Nachmittagen durch. Das Programm beinhaltete z. B. das Schienen und Verbinden von Verletzungen, verschiedene Lagerungen, Absetzen eines Notrufes oder auch die Herz-Lungen Wiederbelebung. Zum Abschluß erklärte Sanreferent Rudi Fritsche den Mitgliedern noch die Funktion und Bedienung des aktuellen Defibrilators.

Mit einem nun gut vorbereiteten Personal auf eventuelle Notfälle kann die Saison an der Bindsteinhütte, voraussichtlich ab Ostern, starten.

Bilder: BW Herbrechtingen

Tannheimer Tal: Krinnenspitze und Litnisschrofen als Ziel

Gleich zwei Gipfel hatten unsere fünf Kameraden bei ihrer Skitour am Sonntag in den Tannheimer Bergen als Ziel gewählt. Die 2001 m hohe Krinnenspitze und den Litnisschrofen mit 2068 m. Beide Gipfel sind bei einer Tagestour, weil sie nicht weit voneinander entfernt sind, gut zu besteigen. Der Aufstieg führte vom Parkplatz am Westufer des Haldensees über eine Forststraße bis zur Gräner Ödenalpe. Dort teilt sich die Spur. Drei Teilnehmer nahmen den Aufstieg zum Litnisschrofen (vom Tal ca. 3 Std., 1230 Hm) in Angriff um danach zu den Kameraden, welche zur Krinnenspitze unterwegs waren, aufzuschließen. Der Gipfelaufbau des Litnisschrofen wird nach dem Skidepot in leichter, mit einem Drahtseil gesicherter Kletterei, die am Gipfelgrat exponiert ist, bestiegen. An der Krinnenspitze zeigten sich die westseitig gelegenen Aufstiegshänge nur noch mit einer dünnen Schneedecke. Das sonnige Wetter mit guter Fernsicht trug zum Wohlfühlfaktor der Tour bei. Die 1200 Höhenmeter Abfahrt Richtung Krinnenalpe, über einen zum Teil steilen Nordhang und das alte Skigebiet, brachte die Gruppe zum Parkplatz zwischen Nesselwängle und dem Haldensee. Von dort ging es mit dem Erlebnis eines sonnigen Tourentages zurück zum Fahrzeug.

Bilder: BW Herbrechtingen

Arbeitseinsatz mit überraschendem Abschluß

Der vorerst letzte Arbeitseinsatz von 16 freudigen Kameradinnen und Kameraden am frühen Samstagmorgen um acht Uhr war geprägt von der Vielfalt der Tätigkeiten auf der vom stellv. Vorstand Rudi geschriebenen To-Do-Liste. Mit emsiger Geschwindigkeit, vergleichbar eines Ameisenhaufens, gingen die mit nützlichen Aufgaben Beauftragten ans Werk. Es wurde in den Sanitärräumen gebohrt, im Aufenthaltsraum gekehrt, in der Küche geputzt und gespült, unter den Matratzenlagern gewischt, neue Regale für Getränke installiert, nochmals gesaugt, die Fenster geputzt, Müll weggefahren und noch vieles mehr. Zum Abschluß der Arbeiten wurde sogar noch, nicht ganz standesgemäß in Arbeitsklamotten und von Allen völlig unverhofft, langjährig gediente und auch verdienter Weise, drei Mitglieder vom Vorstand Tobi geehrt. Diese nicht alltägliche Situation kam nur durch die Verhinderung der zu Ehrenden am Neujahrsempfang des DRK zustande. Für ihre 20-jährige aktive Mitgliedschaft konnte Heike Schmid die Urkunde des DRK und die obligatorische „Wunderkerze“ der Bergwacht unter dem Applaus der Anwesenden freudig in Empfang nehmen. Andreas Nicoletti traf es als nächsten. Er gehört mit 35 Dienstjahren schon zum Altbestand unter den Erfahrenen der aktiven Truppe. Auch er wurde mit einer Urkunde und der wohlgeformten Bergwachtkerze bedacht. Ein guter Abschluß krönt alles. Unser Jürgen (Fetzer), ein Mann der ersten Stunde, damals natürlich noch Pubertierender, bekam für sage und schreibe 45 aktive Jahre auch in verantwortlicher Position, zusätzlich zu den schon genannten Top Auszeichnungen, eine handgeformte Kunststoffschüssel mit in Folie eingewickelten Leckerlies überreicht. Unter dem überschwenglichen Applaus der Umsitzenden führte die nachfolgende Amtshandlung zu einem feuchten Umtrunk mit Sekt.

Mit einem Augenzwinkern des Autors wird auf die satirische Note des Textes verwiesen. Dieser soll nicht die Verdienste der Geehrten schmälern, denn wir wissen und schätzen was sie in den vielen Jahren für unsere Gemeinschaft geleistet haben.

Bilder: BW Herbrechtingen

Rettungsstation: Alle ziehen an einem Strang!

Nach vielen schweißtreibenden Stunden der Entkernungs,- und Abrissarbeiten in 2025 ging es nun um die Beseitigung der überall sichtbaren Spuren von Staub, viel Staub! Mit vereinten Kräften schafften wir am Samstag die weißen Spuren zu beseitigen und für die anstehenden Malerarbeiten im Aufenthaltsraum vorzubereiten. Hier soll es danach auch etwas moderner aussehen. Um den letzten Staub zu beseitigen sind doch noch ein paar Wischeinheiten notwendig. Man glaubt gar nicht wo der sich überall eingenistet hat. Auch die Kletterwand wird etwas aufgehübscht, die Griffe müßen mal durchgespült werden und die Wand wird eventuell auch frisch gestrichen. Schaun mehr mal.

Bilder: BW Herbrechtingen

Seilfertigung und mehr in Isny

Am Freitagnachmittag besuchten wir mit elf Teilnehmern die Fa. Edelrid in Isny. Edelrid fertigt Seile, Bänder, Gurte, Sicherungsgeräte, Helme und Bekleidung für den Klettersport, ist aber auch als Hersteller von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) bekannt. Die Besichtigung begann mit einer kurzen Einführung in die Seilproduktion, danach ging es zur Materialprüfung. Hier bestand für uns die Möglichkeit mitgebrachte, ausgesonderte Schlingen einem Zugtest zu unterziehen. Erstaunlicherweise lagen die Werte bei 15-20 Jahre altem Material nahe an der Norm bzw. noch höher. Sehr überraschend waren die Zugversuche von Reepschnüren mit unterschiedlichen Knoten (Spierenstich u. Sackstich). Hier versagte der Sackstich als Verbindung beim langsamen Zug, er zog sich trotz langer Enden durch, auf ganzer Linie. Bei einem weiteren Versuch testete man ein Klettersteigset aus der Produktion bei einem 5m Sturz mit 80Kg, wie er in der Praxis vorkommen kann. Der Bandfalldämpfer war danach voll aufgerissen, bremste so die Energie des Sturzes. Nach dieser eindrucksvollen Demonstration ging es in die ziemlich laute Produktionshalle. Hier stellt Edelrid im Dreischichtbetrieb ganzjährig Seile in verschiedensten Durchmessern, Farben und Längen für den Klettersport, die Industrie und Baumpflegearbeiten her. In der Fertigung müßen die verschiedensten Verwendungszwecke berücksichtigt werden. Deshalb imprägniert man z. B. Seile während der Produktion oder führt dem Seilmantel Wärme zu das sich dieser mit dem Innenkörper verklebt (keine Mantelverschiebung, Halle). Bei der Endkontrolle vertraut Edelrid seit Jahren auf flinke Frauenhände welche beim durchaus schnellen Seildurchlauf Unregelmäßigkeiten feststellen können, doch es wird auch fotografisch überwacht. Zum Ende der informativen Werksführung überreichten wir den Fertigungsleitern von Edelrid noch ein kleines Präsent. Nach dem obligatorischen Abschlußfoto schauten wir beim Stützpunkt der Bergwacht Isny vorbei. Ein Mitarbeiter von Edelrid und selbst Bergwachtler aus Isny ermöglichte uns diesen Abstecher, bevor wir den Tag beim Abendessen in Leutkirch ausklingen ließen.

Ein herzliches Dankeschön an unseren Kameraden Flo, der uns diesen Nachmittag bei Edelrid und den Abschluß bei gutem Essen organisierte.

Bilder: BW Herbrechtingen

Schlittenunfall in Mergelstetten

Beim Schlittenfahren auf den Mergelstetter Reutenen stürzte ein Kind so unglücklich auf der Piste das es mit Verdacht auf Wirbelsäulentrauma vom Rettungsdienst und Bergwachtkräften versorgt werden mußte. Mit einer Schaufeltrage verlagerte man den 10-jährigen Patient in die Vakuummatratze der Gebirgstrage um ihn dann über einen Hang zum Rettungswagen zu ziehen. Der Wärmeerhalt wurde bei Temperaturen um -5 Grad durch ein Wärmepack und Decken sichergestellt. Insgesamt waren 14 Einsatzkräfte der Bergwacht beteiligt.

Bilder: Bergwacht Herbrechtingen / Heidenheim

Einsatzort: Mergelstetten Reutenen
Einsatzart: Unfall beim Schlittenfahren
Bergwacht-Ortsebene: HDH/Herbr.
Anzahl Bergwacht-Einsatzkräfte: 14
Einsatzdauer in Stunden: 1
Während der Arbeitszeit: nein

Skilift am Albuch öffnet

Bei doch sehr wenig Schnee öffnete der Albuch-Skilift in Schnaitheim/Aufhausen diesen Winter das erste mal. Wir übernahmen dann kurzfristig die Sanitätsbetreuung. Während des Betriebes führten wir einige Übungseineiten mit dem Akia und unseren zukünftigen Einsatzkräften durch. Weitere Öffnungen sind von stärkeren Schneefällen abhängig.

Bilder: BW Herbrechtingen

Wintergrillen am Bindstein

Bei etwas feuchtem aber nicht zu kaltem Wetter traf man sich am Bindstein zum Jahresabschluß: Motto "Wintergrillen". Es gab Punsch und anderes, auf den Grill wurden Würstchen und mehr aufgelegt. Bei guten Gesprächen und noch angenehmen Temperaturen am Nachmittag ging die Zeit schnell vorbei. Nach Einbruch der Dunkelheit spürte man dann selbst am Feuer die zunehmende Kälte, so das langsam ans Ende des Nachmittags gedacht wurde. Insgesamt war es ein schöner Abschluß des doch recht arbeitsintensiven Jahres mit vielen Terminen für alle ehrenamtlichen Mitglieder.

Bilder: BW Herbrechtingen

 

Auf und Nieder im ZSA

Im ZSA in Bad Tölz erlebten Thomas und Flo den letzten und wahrscheinlich interessantesten Teil ihrer Ausbildung zum Bergretter. Hier können wetterunabhängig Möglichkeiten der luftgebundenen Rettung von Verunfallten oder in Not geratenen Menschen realistisch geübt werden. Rettungen aus der Wand, Seilbahn oder aus unwegsamen Gelände stand tagsüber auf dem Programm. Hier kamen ein Hubschrauberbergesack und der Rettungssitz "Fast Saver Air" zum Einsatz. Ebenso eingeübt werden mußten Handzeichen und bestimmte Abläufe bei der Luftrettung um den sicheren Ablauf am Hubschrauber zu gewährleisten. Am Ende des Tages bekamen Thomas und Flo das begeehrte Abzeichen überreicht.

Herzlichen Glückwunsch dazu!

Bilder: Bergwacht Herbrechtingen

Aktueller Stand der Sanierungsmaßnahmen und Rückblick

Nach drei Jahren Aufschub, es waren vor uns noch andere Rettungsstationen dringender zu renovieren, konnten im Frühjahr die nun nicht mehr aufschiebbaren Sanierungsmaßnahmen unter Federführung des Landesverbandes der DRK Bergwacht Württemberg beginnen. Dieser ist auch der Kostenträger.

Ab März führten wir an vielen Tagen Entkernungsarbeiten im gesamten Kellerbereich durch. Wir entfernten Holzverkleidungen, Unterkonstruktionen, Putz, Wand und Bodenfliesen und Türzargen. Ab Juli kamen dann die Handwerker ins Haus. Der komplette Keller wurde neu aufgeteilt. Die ehemalige Küche ist nun Heizraum, die Wasch/Duschräume der Männer und ein Behindertengerechtes WC sind nun im Jugendraum untergebracht. Die Räume der alten Frauen/Herrentoilette wird der neue Wasch/Duschraum und Toilette der Frauen. Außerdem ist ein kleiner Gang mit Fluchttüre zum hinteren Bereich Richtung Nachbars Garten eingebaut. Die Schiebetür hinter der Kletterwand im Aufenthaltsraum Richtung Waldkindergarten wurde entfernt und zugemauert weil der Bereich dahinter bis in den Kellerbereich abgegraben wurde und auch so bleibt. Grund hierfür ist die Belüftung der Mauer. Ein neuer Terrassenbereich ist auf der Seite des Gasbehälters hinter dem Haus unter dem Aufenthaltsraum geplant, der durch einen Weg und die Fluchttüre im Kellerbereich zu erreichen ist. Im Kellerbereich und Aufenthaltsraum sind neue Fenster eingebaut die der heutigen Wärmedämmung genügen. Die Außenwände werden ebenfalls zur Wärmedämmung mit Platten verkleidet. Das ist der grobe Stand der Umbaumaßnahmen die wegen Feuchtigkeit in den Kellerräumen dringend notwendig war. Die Bautätigkeiten der Handwerker werden im Dezember abgeschlossen sein. Die Außenarbeiten mit der Gartengestaltung werden voraussichtlich erst im Frühjahr beginnen. Im Aufenthaltsraum und im Hausgang sind von unserer Seite danach noch einige Arbeiten zu erledigen.

Bilder: Bergwacht Herbrechtingen

Ausforstungen in steilem Gelände

Bei herbstlichem Wetter befreiten Aktive und Jugendliche an mehreren Terminen im Auftrag des Landschaftserhaltungsverbandes Heidenheim e.V. zwei Steinbüche bei Oberstotzingen vom Bewuchs. Bei den Arbeiten fällte man kleinere Bäume mit Motorsägen, in den Hang und Felsbereichen war Maschineneinsatz nur unter Seilsicherung möglich. Dort wurden auch Astscheren eingesetzt um Sträucher zu entfernen. Da es im Fels brüchige Stellen gab war eine Gefährdung durch Steinschlag gegeben und es mußte umsichtig gearbeitet werden. Die entfernten Sträucher und Bäume zersägte man am Boden um danach das Schnittgut mit vereinten Kräften der Jugendgruppe und Aktiven an Lagerplätzen abseits der Steinbrüche zu deponieren. Der kleinere, zweite Steinbruch etwas weiter westlich gelegen, befand sich in einer eingezäunten, von Ziegen beweideten Wiese. Hier war der Fels überhängend. Mehrmals mußte das Fahrzeug welches als Fixpunkt der Seile benutzt wurde, versetzt werden. Bei der Ausforstung galt wie immer doppelte Absicherung bei den Arbeiten mit der Motorsäge. Auch diese nicht alltägliche Herausforderung konnte, dank der Erfahrungen der letzten Jahre, erfolgreich abgeschlossen werden.

Bilder: Bergwacht Herbrechtingen

Theoretische Grundlagen und Kondition geprüft

Den Anfang der dreijährigen Ausbildungs -und Prüfungsreihe zur Einsatzkraft bildet die theoretische Grundlagenprüfung. Diese fand am vergangenen Samstag auf Landesebene in Degenfeld statt. Insgesamt 51 Anwärterinnen und Anwärter aus 14 Ortsebenen stellten sich der Herausforderung. Von unserer Bergwacht nahmen Heike Schmidt, Robert Steiner, Daniel Fritzen und Volker Kloos teil. Gefragt war unter anderem Wissen aus den Bereichen alpine Gefahren, Wetter -und Lawinenkunde, Karte-Kompass, Orientierung im Gelände und Naturschutz. Außerdem mußten die Prüflinge bei einem Konditionstest über 6,6 Km und 360 Höhenmetern ihre Fitness unter Zeitvorgabe beweisen. Am Nachmittag warteten alle mit Spannung auf die Ergebnisse. Insgesamt bestanden 47 Teilnehmer, vier müssen in Teilen wiederholen. Zum erfolgreichen Abschluß bekamen die angehenden Einsatzkräfte von den Vertretern des Landesverbandes ihren Dienstausweis mit Urkunde und eine Wärmejacke überreicht.

Wir gratulieren Heike, Robert, Volker und Daniel recht herzlich! Die erste Hürde wäre geschafft, nun kann es weitergehen.

Bilder: Bergwacht Herbrechtingen

Güssenburg wieder frei von Bewuchs

An der Güssenburg in Hermaringen waren Bergwachtmitglieder im Auftrag der Gemeinde damit beschäftigt die Mauerreste von Bewuchs zu befreien. Dazu mußten jeweils zwei Seile mit Hilfe einer Baumschleuder über der Mauer installiert werden. Das bedeutet auch doppelte Sicherheit falls ein Seil durch die Säge beschädigt oder abgesägt wird. Im gesamten Mauerbereich wurde diese Vorbereitung mehrmals wiederholt um die auszuforstenden Stellen danach mittels Flaschenzugtechnik zu erreichen. Hier setzte man Astscheren und Akkusägen ein um Sträucher und kleiner Bäume zu entfernen. An der Stirnseite der Mauer, die oberhalb des darunter verlaufenden Weges liegt, leistete man die meisten Sägearbeiten. Am freistehenden Turm befand sich der Bewuchs mehr im oberen Teil. Gegen Spätnachmittags waren die aufwendigen Arbeiten der Bergwacht beendet und die Mauerreste wieder frei anzusehen.

Bilder: Bergwacht Herbrechtingen

Notfallmedizin, Technik, UTV im Gelände und Besuch bei der Höhenrettung Ulm

Am Samstag fand die abgespeckte Version der vorgesehenen 24 Stunden Übung statt. Insgesamt beteiligten sich 12 Einsatzkräfte und vier Jugendliche an der, wegen Sanierungsmaßnahmen in der Rettungsstation, nur eintägigen Übung. Bei drei Einsatzszenarien mit geschminkten Mimen im steileren Waldgelände und auf der Motocrossstrecke in Gerstetten, übte man die sanitätsdienstliche Versorgung, Aufbau der Satikseile, der anschließende Abtransport mit Gebirgs -und Rettungstrage sowie das Fahren im Gelände mit dem UTV (siehe Bilder) realistisch. Außerdem folgten auf der Hohen Wart noch verschiedene Fallbespiele mit aufgefundenen, verunfallten Personen. Hier war der Erstbefund und daraus resultierende Maßnahmen zur Stabilisierung der Patienten gefordert. Das Anlegen einer sogenannten "Beckenschlinge" zur Fixierung einer Beckenfraktur war ebenso Bestandteil im Vormittagsprogramm. Aus der Theorie und Praxis konnten tagsüber wieder einige Verbesserungen für künftige Einsätze gewonnen werden. Zwischen den praktischen Einheiten besuchte man die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Ulm. Nach einem informativen Vortrag wurde das doch unterschiedliche Material der Höhenretter im Gegensatz zur Bergwacht vorgestellt aber auch die vielfälltige technische Ausrüstung der Feuerwehrfahrzeuge. Danach ging es, bedingt durch zwei reale Unfälle dort in diesem Jahr, zu Übungseinsätzen auf der Gerstetter Crossstrecke und weiter zur "letzten Station des Tages" in die Wirtschaft.

Das gemeinsame Essen im „Schwarzen Beck“ in Dettingen beendete gegen 18 Uhr den langen Übungstag. Die allerletzten Arbeiten bestanden zum Schluß noch im Aufräumen und Auffüllen des Materials in den Fahrzeugen zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft.

Ein herzliches Dankeschön an unseren bewährten Organisator Rudi, den Darstellern der Verletzten und unserer Schminkerin Michi, die uns Nachmittags zusammen mit Klaus lecker Gebäck und Kaffee zum Einsatzort brachte!

Bilder: Bergwacht Herbrechtingen