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Letzte Ausfahrt Straub Mühle Geislingen

Es gibt bei uns nicht nur bergbegeisterte, nein, es gibt bei uns auch bergbegeisterte Motorradfahrer. Am vergangenen Wochenende trafen sich elf dieser Spezies zur Ausfahrt über die Alb nach Mägerkingen im schönen Laucherttal. Die zweieinhalbstündige, gemütliche Anfahrt führte die acht Fahrer und drei Sozia über Blaubeuren, Schelklingen, Hayingen, Zwiefalten und Veringerstadt ins Laucherttal und über Gammertingen zur Mittagspause in den "Landgasthof Hirsch" in Mägerkingen. Sehr zu empfehlen!

Das Wetter ließ ebenso keine Wünsche offen so das der Nachmittag zwar etwas wärmer war aber die 116km lange Streckenführung öfters einen kühlen Kopf forderte. Über Burladingen, Trochtelfingen, Hundersingen, Feldstetten und Türkheim kam die Gruppe dem ersehnten Kaffeepäuschen immer näher. Vor Amstetten links Richtung Geislingen und da war dann auch schon die letzte Ausfahrt "Straub Mühle" erreicht. Schöne Location zum Verweilen. Bei Eiskaffee, Kuchen oder einem kühlen Getränk konnte man seine "Sitzfläche" wieder entspannen. Die letzten Kilometer bis ins Brenztal waren hinterher ein Klacks.

Virtuelle Ausbildung kann Praxis nicht ersetzen

Bei der 50igsten Hauptversammlung berichtete Bergwachtleiter Rudi Fritsche und weitere Funktionsträger in ihren Rückblicken von fehlender Routine der Einsatzkräfte durch die pandemiebedingten Einschränkungen im vergangenen Jahr. Virtuelle Ausbildung kann stetige Praxis nicht ersetzen, so die einstimmige Meinung der Ausbilder. Es fanden insgesamt intern nur sehr wenige Übungseinheiten, mit der Heidenheimer Bergwacht nur eine, statt. Der Motivation und Kameradschaft tat dies aber keinen Abruch, das hob auch der Heidenheimer Bergwachtleiter Jürgen Kunzmann in seinem Grußwort hervor. Die Treffen der Jugendlichen beschränkten sich auf 12, meistens am Fels. Das schon in 21 verschobene 50-jährige Jubiläum der Ortsebene ist nun für den 12. November mit einer Multivisionsschau der Bergsteigerin Ines Papert und ihrem Mann in der Bibrishalle vorgesehen. Schon länger geplante Renovierungs-maßnahmen an der Rettungsstation „Hohe Wart“ sollen in 2023 erfolgen.

Im Sommer und Winter 2021 fanden nur bedingt Ausfahrten statt. Während der kurzen Öffnungszeit des Albuch-Skiliftes reanimierten Einsatzkräfte erfolgreich eine Person. Insgesamt folgten weitere fünf Einsätze durch die integrierte Leitstelle Aalen. Hier konnte auch das neue, hochgeländegängige Fahrzeug, ein sogenanntes Utility Terrain Vehicle, gute Dienste leisten.

Bei verschiedensten Aktionen war man aktiv, wie z. B. einer Talputzete, Landschaftspflege im Bolheimer Steinbruch, Erhaltungsarbeiten an der Bindsteinhütte und Rettungsstation bis zur Vorbereitung angehender Rettungskräfte auf Prüfungen, soweit dies der Maßnahmenrahmen zur Pandemie zuließ. Trotz vieler Einschränkungen investierte man ca. 900 Std. in Ausbildung und leistete ehrenamtlich insgesamt 2000 Std.

Die Öffnung der Bindsteinhütte im Eselsburger Tal war wegen verschiedenster Corona-Hygienevorgaben leider auch im zweiten Jahr in Folge nicht leistbar.

Armin Guttenberger, Landesleiter der Bergwacht Württemberg sowie der Präsident des DRK Kreisverbandes, Dr. Bernhard Konyen, sprachen unter anderem die immer größer werdenden  Herausforderungen für die Hilfsorganisationen im Zuge der verschiedensten Wetterkapriolen und Klimaveränderungen an bei denen auch die Bergwacht zukünftig immer mehr gefordert sein wird.

Die anschließenden Ehrungen führten Landesleiter Guttenberger und Rudi Fritsche durch.

Ulrich Schmid (25 Jahre aktiv)

Sven Wiesner (10 Jahre aktiv)

Brigitte u. Oliver Jäger, Norbert Müller, Helmut Böhm (25 Jahre Förderer)

Martina Tutsch, Sylvia Gay (10 Jahre Förderer)

Ebenso geehrt wurde Johannes Fetzer zur bestandenen Naturschutzprüfung. Er absolviert zur Zeit noch den notfallmedizinischen und letzten Teil der dreiteiligen Prüfung zur Einsatzkraft.

Dreharbeiten zum Imagefilm

Hohe Temperaturen ließen Kräfte schwinden

Laufveranstaltung im Eselsburger Tal

Bei der sanitätsdienstlichen Betreuung des Eselsburger Tal Laufes mit über 500 Teinehmern, Strecken von 5 bis 21km und Temperaturen um die 28 Grad waren drei Erste Hilfe Leistungen bzw. Notarzteinsätze zu verzeichnen. Ein neun Jahre alter Junge zog sich bei einem Sturz Verletzungen am linken Ellenbogen und Knie zu. Im Zieleinlauf kam ein 25-jähriger wegen Kreislaufdekompensation zu Fall. Aufgrund seines Zustandes übergaben die Einsatzkräfte vor Ort nach der Erstversorgung den Patient dem angeforderten Rettungsdienst und Notarzt.

Ebenfalls Kreislaufprobleme brachte noch auf der Laufstrecke eine 53-jährige Frau in Schwierigkeiten. Die Bergwachtärztin stabilisierte die Patientin mit Infusionen während die Einsatzkräfte den liegenden Abtransport über  einen schmalen Waldweg mit dem UTV "Gertrud" vorbereiteten. Der angeforderte Rettungsdienst übernahm die Frau zur weiteren Versorgung. Die Bergwacht Herbrechtingen war insgesamt mit drei Fahrzeugen, 10 Rettungskräften, einer Ärztin und einer Rettungssanitäterin vor Ort.

Bilder: BW Herbrechtingen

Erfolgreich am Hornberg

Naturschutzprüfung

Nein, nicht bei einer schwierigen Bergtour in den Alpen sondern in den heimischen, nicht allzu hohen Bergen konnte der Erfolg unter mancher Schweißperle errungen werden.

Im Rahmen der Naturschutztagung der Bergwacht Württemberg fand die Präsenzprüfung Naturschutz statt. Insgesamt 30 Prüflinge stellten sich, nach dem im Januar erfolgten theoretischen Teil, nun dem Themenbereich "Natur" auf dem Hornberg. Nach einem Rundgang durch das Naturschutzgebiet war anhand von ca. 20 Blättern das Wissen über Bäume und Sträucher mit ihren spezifischen Merkmalen gefragt. Unsere drei Prüflinge Sarah, Johannes und Martin (BW Stuttgart) hatten sich gut vorbereitet und waren somit erfolgreich. Herzlichen Glückwunsch!

Der noch folgende notfallmedizinische Teil bildet nun den Abschluß der Prüfungsreihe. Sonniges Wetter bei der abschließenden Unterweisung im Sensenmähen durch den Dorfentwicklungverein Herdlinsweiler e.V., sorgte bei allen für Entspannung vom Prüfungsstress und schnittigen Ergebnissen.

Personensuche in Hürben

Gestürztes Kind bei Eselsburg

Die Bergwachten Heidenheim und Herbrechtingen hatten um 19:27 Uhr die Meldung über ein verletztes Kind bei Eselsburg von der integrierten Regionalleitstelle Ostwürttemberg erhalten. Nach vorliegender Information des Rettungsdienstes ist ein Jugendlicher an einem Waldhang bei Eselsburg gestürzt. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten Freunde des Verletzten ihn schon an einen von der Talstraße aus mit Fahrzeugen erreichbaren Waldweg bringen können. Durch die gute Zugänglichkeit war ein weiteres Einschreiten der Bergwachten nicht erforderlich und der Einsatz konnte auf der Anfahrt abgebrochen werden.
Der Junge wurde rettungsdienstlich versorgt und konnte anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden.

Insgesamt waren 8 Bergwachtkräfte, DRK Rettungsdienst HDH, RTH Christoph 22 und die Polizei beteiligt.

Bild: Bergwacht Herbr.

Einsatzort: Eselsburg
Einsatzart: Sommerrettung
Bergwacht-Ortsebene: Herbrechtingen
Heidenheim
Anzahl Bergwacht-Einsatzkräfte: 8
Einsatzdauer in Stunden: 2
Während der Arbeitszeit: nein
Beteiligte Organisationen: Rettungsdienst,
Rettungshubschrauber, Polizei
Fotos: BW Herbrechtingen

Off-Road unterwegs

In Stetten am kalten Markt fand ein Offroad Fahrtraining für Einsatzkräfte des Bergwacht-Landesvebandes statt. Was bietet sich hierzu besser an als das Gelände auf einem Truppenübungsplatz und so konnten die Allradfahrzeuge der einzelnen Ortsebenen einen Tag lang am Schräghang, steilen Auf-und Abfahrten, durch Wassergräben und über Schienen und Rinnen ihre geländetauglichkeit beweisen. In unterschiedlichsten Situationen hatten die Fahrer auch die Möglichkeit Funktion und Wirksamkeit der Sperren im Allradbetrieb zu testen. Vom VW-Bus 4Motion, MB Sprinter über Toyota Landcruiser, Mitsubishi Pickup und Quads hielten, im Gegensatz zu letztem Jahr, alle Fahrzeuge durch. Die letzte Fahrt des Tages führte in die Waschanlage auf dem Kasernengelände. Das Fazit der Teilnehmer war die Erkenntnis, das die Allradfahrzeuge mehr können als man dachte und eine umsichtige Fahrweise im Gelände sehr wichtig ist.

Winterliche Verhältnisse beim Sommerlehrgang

Ganz nach dem Motto der Bergwacht: “Zu jeder Zeit, bei jedem Wetter, in jedem Gelände“ fand der Ausbildungstag des Landesverbandes für die technischen Leiter "Bergrettung Sommer" auf der Alb bei tiefsten winterlichen Verhältnissen statt. Die Teilnehmer der insgesamt 19 Ortsebenen trainierten am Reußenstein bei Schnee und Kälte mit der Gebirgstrage und verschiedensten Rettungsmitteln, welche für Einsätze in den Fahrzeugen vorgehalten werden. Im Laufe des Tages machte einigen doch die Kälte zu schaffen. Die Motivation blieb trotz allem positiv da auch bei einem realen Einsatz auf die äußeren Gegebenheiten keine Rücksicht genommen werden kann.

Kurzfristiger Liftbetrieb am Albuch

Wer hätte das gedacht? Sonntagnachmittag, 13 Uhr, der Albuch-Skilift in Aufhausen startet durch. Diesen Winter nun schon zum zweiten mal und das immer sehr kurzfristig. Der ebenfalls kurzfristige Liftdiensteinsatz unsererseits gestaltete sich dann doch bei sonnigen aber kalten Wetterverhältnissen und den überschaubaren Massen an Skifahreren recht ruhig.

Bergwacht zum Anfassen

Die Bergwachtgruppen aus Heidenheim und Herbrechtingen stellten am Outdoortag ihre geländegängigen Allradfahrzeuge und die Gebirgstrage mit Zubehör in der Heidenheimer Innenstadt aus. Weitere Rettungsorganisationen, wie THW, Feuerwehr oder die Rettungshundestaffel präsentierten sich ebenfalls auf dem Rathausplatz. Letztere kamen mit ihren Vierbeinern auf einen Fototermin vorbei. Das Wetter an diesem Tag, an den sich auch ein verkaufsoffener Sonntag anschloß, war leider sehr kalt und auf den Höhen der Alb lag sogar Schnee. Dementsprechend war die Besucherresonanz. Tagsüber waren aber doch einige Fragen interessierter Besucher rund um die Fahrzeuge, Ausrüstung und zur Bergwacht im speziellen von den Rettungskräften zu beantworten.

Arbeitseinsatz bei Frühlingswetter

Bei kühlem aber trockenem, sonnigen Wetter konnten die Bergwachthütte, Grillstelle und das Umfeld für die anstehende Hüttenöffnung am 10. April vorbereitet werden. Viele Hände halfen an diesem Vormittag z.B. Zäune auszubessern, Hecken zu schneiden, die Innenräume der Hütte zu putzen oder die randvoll mit Asche gefüllte Feuerstelle wieder benutzbar herzurichten. Die anstehende Wiederbelebung der Hütte nach zwei Jahren des Stillstandes soll am oben genannten Termin, der aber noch wetterabhängig ist, erfolgen. Ab Karfreitag wird die Binsteinhütte an Sonn -und Feiertagen bis Anfang Oktober von 9.30 Uhr geöffnet sein.

Digital unterwegs

Der Digitalfunk wird bei den Rettungsorganisationen realisiert. Bernd Gröner und Steffen Miller vom DRK bildeten 12 Teilnehmer der Einsatzgruppe in den dafür notwendigen theoretischen und praktischen Grundlagen aus.

Die Bergwacht Württemberg rüstete ihre Fahrzeuge in den Ortsebenen schon im Vorfeld um und stattete die Einsatzgruppen mit digitalen Handfunkgeräten aus.

Das sich hier nicht alles so einfach darstellt und stetiger Umgang mit den Funkgeräten erforderlich sein wird zeigte sich am Ausbildungsabend deutlich. Am Samstag folgte die Funkpraxis. In und um Herbrechtingen überprüfte man die Erreichbarkeit per Funk an verschiedensten Orten. Hier überzeugte die Qualität des Digitalfunks. War im bisherigen Analogfunk das Netz nicht immer flächendeckend verfügbar zeigte sich im Digitalfunknetz eine sehr gute Verbindung und Verständigungsqualität von jedem Standort. Außerdem bestand die Möglichkeit unterschiedliche Betriebsarten ausgiebig zu testen die man dann z.B. bei der Sanitätsbetreuung des Eselsburgertal Laufes umsetzen kann. Im Mai soll die Einführungsphase im Rettungsdienst beginnen.

Jugendgruppe

Naturschutz stand im Mittelpunkt

Jugendgruppe

Erster Gruppenabende in 2022

Herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Abschluß

Der bei Oberstdorf stattgefundene letzte Prüfungsteil der Bergrettungsprüfung Winter beendete für 17 Teilnehmer der Bergwacht Württemberg ihre ca. dreijährige Ausbildungszeit in Theorie und Praxis. Einen ganzen Tag waren die Einsatzkräfte am Söllereck unter den kritischen Augen der Landesprüfer gefordert. Unter anderem mußten sie auf der Skipiste unterschiedlichste Schwungtechniken exakt beherrschen und eine Patienten-versorgung mit Abtransport im Akja durchführen.

Im theoretischen Teil waren Fragen zur Schneekunde, Beurteilung der Lawinengefahr, Organisation der Verschüttetensuche und elektronischen Suchgeräten (LVS-Gerät) zu beantworten. Sven Wiesner bestand auch diese letzte Hürde mit Erfolg.

Die Bergwacht Herbrechtingen gratuliert ihrem Kameraden Sven ganz herzlich zur bestandenen Prüfung!

Nächtliche Personensuche bei winterlichen Verhältnissen

Um 01:05 Uhr wurden die Bergwachten Heidenheim und Herbrechtingen von der DRK-Leitstelle Ostalb zur Unterstützung einer groß angelegten Suchaktion angefordert. Ein 69 Jahre alter Mann sei zu Fuß unterwegs gewesen und nicht nach Hause zurückgekehrt. Zuletzt gesehen wurde er am Vortag um 17:45 Uhr in einem Wohngebiet in Giengen an der Brenz. Aufgrund der Wetterlage befürchtete die Polizei und Angehörige eine Gesundheitsgefahr für den Mann.

Den Bergwachten wurde ein Suchgelände im Steilhang zugeteilt, da bereits dort eingesetzte Rettungshundeteams aufgrund der Ausgesetztheit des Geländes nicht alle Stellen erreichen konnten. Leider blieb diese Aktion erfolglos. So wurde der Suchradius in nordwestlicher Richtung erweitert und zusätzlich um die Bärenhöhle ergänzt.

Der Einsatz für die insgesamt 10 Bergwachtkräfte wurde um 05:05 Uhr erfolglos eingestellt.

Beteiligte Organisationen:

LST Augsburg, KIT HDH, RHS Schwäbisch Gmünd DRK/MHD, RHS Heidenheim, BRH/DRK, Bergwacht Heidenheim, Bergwacht Herbrechtingen, RHS Göppingen DRK, RHS Göppingen JUH, RHS Rems Murr DRK, RK HDH 50/11-1, RK HDH 52/26-1, RK HDH 51/19-1, RK HDH 51/26-1, RK HDH 51/31-1, HDH 1. EE
LM Betreuung und Logistik, FLZ Ulm 1, RK HDH 63/19-1, RHS Göppingen BRH, HER Ellwangen 21/10, ANT HDH 61/10-1, JOH OAK 76/77-2, HER Ellwangen 45/24, RK HDH 52/25-2, RHS BRH Ulm, THW Ellwangen Trupp UL / Drohnen, DRK Bereitschaft Hürben, HDH SEG Betreuung Akut Heidenheim, DRK Bereitschaft Giengen, Bereitschaft Niederstotzingen, ANT HDH 61/77-1, RHS Heidenheim BRH/DRK Technische Ortung / Drohnen, DRK HDH
Fachberater Presse

Bild: BW Herbr.

Einsatzort: Giengen/ Lonetal/ Bärenhöle
Einsatzart: Sucheinsatz
Bergwacht-Ortsebene: Herbrechtingen/ Heidenheim
Anzahl Bergwacht-Einsatzkräfte: 10
Einsatzdauer in Stunden: 6
Während der Arbeitszeit: ja
Beteiligte Organisationen: Rettungshubschrauber/ Rettungshunde/ Drohnen
Fotos: Bergwacht Herbrechtingen