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Vortrag in Bibrishalle | Feiern Sie "Face to Face" mit uns!

12.11.2022 Wir feiern 50+1 Jahre | Laden ein in die Bibrishalle


Wann:
12. November | 19:30 Uhr
Wo:
Bibrishalle
Tickets gibts im Vorverkauf oder an der Abendkasse (VVK 18€ / AK 20€)

Mack, Trittlers Adler-Apotheke, der Volksbank (Herbr. und Geschäftsstelle HDH) und im Rathaus zu den Öffnungszeiten erhältlich.

Über den Vortrag:

Ines Papert, deutsche Sportkletterin und Eiskletterweltmeisterin und ihr slowenischer Seilpartner Luca Lindič nehmen euch in ihrem Vortrag mit auf ihre abenteuerlichen Erlebnisse. Face to Face mit dem Publikum gehts um ihre aktuellsten Abenteuer in den heimatlichen Bergen von Berchtesgaden und eine Expedition Pan-Americana.


Am Berg sind Ines und Luka ein flexibles, schnelles Duo. Zwei Kletterer, die sich kennen, in- und auswendig. Sie verstehen sich ohne Worte, ergänzen sich, pushen sich. Die Monate des globalen Lockdowns hat das Paar noch enger zusammengeschweißt. Ihre alpinistische Zukunft war vorübergehend auf Eis gelegt, an große Expeditionen nicht zu denken. Reisestopp. Ihr Bewegungsradius beschränkte sich auf die Berchtesgadener Berge. Die beiden entdeckten ihre Heimat neu. Sie nahmen sich viel Zeit, fanden unbekannte Juwelen, neue Wände, Routen - und spürten eine tiefe Dankbarkeit.

Es war ein riesengroßes Glück, das wir uns hatten und haben, sagen Ines und Luka, Face to Face.

Denn die Sehnsucht blieb. Und die wilde Entschlossenheit, irgendwann wieder aufzubrechen, in die Berge der Welt. Wie das bei Alpinisten nun mal so ist. Alaska, davon träumten sie schon lange. Im Angesicht der Pandemie hatten sich ihre Werte und Erwartungen verändert. Für das weltweit reisende Kletterpaar wurde der ersehnte Roadtrip so etwas wie ein symbolischer Neuanfang. Sie ließen sich langsam und ganz aufs Land ein, auf seine Menschen. Face to Face. So erfuhren sie von Wegen, die sonst niemand kennt, über die sie nie gelesen hatten.

Wer sich in die entlegensten Regionen Alaskas aufmacht, muss auf alles gefasst sein. Die Natur ist wild, unerschlossen, unnachgiebig. Aber sie belohnt alle, die sich von Plänen verabschieden und sich auf unbekannte Abenteuer einlassen. So wie Ines und Luka. Face to Face, mit der Wand. Auf einer schwierigen Route am Mount Huntington erlebten sie diese einmaligen Glücksmomente. Die kennen nur diejenigen, die mutig und ausdauernd sind und nicht aufhören, Träume zu leben.

Dabei nehmen Ines und Luka ihr Publikum mit. Sie zeigen wundervolle Aufnahmen, erzählen spannende Geschichten, endlich wieder live. Face to Face.

Wir feiern 50+1 Jahre DRK Bergwacht Herbrechtingen

Langer Übungstag forderte Einsatzkräfte

Unter der Leitung und Organisation unseres Bergwachtleiters und San-Referenten Rudi, wurde die alljährliche 24 Stunden Übung durchgeführt. Insgesamt 10 Mitglieder der Einsatzgruppe, zwei Kameraden aus Heidenheim und eine Jugendliche wurden von Samstagmorgen bis in die Nacht in Notfall und Rettungsmaßnahmen weitergebildet und bestehendes Wissen aufgefrischt. Den Vormittag verbrachten die in drei Gruppen aufgeteilten Teilnehmer an verschiedenen Stationen. Hier wurden mit Einsatzmitteln wie Gebirgstrage, Schaufeltrage, Stifneck und Vakuumschienen, Stabilisierungs-maßnahmen bei Verletzungen geübt.

An der nächsten Station das Ansprechen und Erkennen von Verletzungen nach A,B,C,D,E Schema und daraus resultierendes weiteres Vorgehen. Das Vorbereiten und Anreichen von Infusionen und Medikamenten für den Notarzt konnte in einer weiteren Trainingseinheit geübt werden. Hauptberufliche Mitarbeiter des Rettungsdienstes vermittelten hier am Vormittag das Wissen an die Übenden. Nachmittags stand die erste praktische Rettungsübung im Gelände auf dem Plan. Es waren zwei verletzte Mountainbiker bei Bolheim aus einem Wald zu retten. Die Anfahrt und Auffindung der Patienten war wegen der Wegfindung schwierig. Der Abtransport konnte wieder einmal, nach der erfolgten medizinischen Versorgung welche von den anwesenden Rettungsdienstangehörigen beobachtet wurde, mit der UT 2000 Trage in unserem  UTV „Gertrud“ über einen steilen Wiesenhang zur Straße erfolgen. Die anschließende Übungsbesprechung und nachfolgend, die sehr interessante Besichtigung der Feuerwehrwache in Herbrechtingen, bildete den Abschluß des Nachmittages. Nach dem wohlverdienten Vesper informierte der Heidenheimer Stadtbrandmeister Rainer Spahr über Einsatzstrukturen bei Großschadenslagen im Kreis Heidenheim. Um 19 Uhr begann die Nachtübung. Hier war die ganze Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte in unwegsamen Gelände, nur im Schein der Stirnlampen, gefordert. Zwei Verletzte waren bei Hürben aufzufinden und zu versorgen. Die Bergwachtärztin der Herbrechtinger Gruppe, welche im Alltag im Heidenheimer Klinikum ihren Dienst leistet, unterstützte hier die Retter und forderte mit dem Zureichen von Infusionen und Medikamenten die Einsatzkräfte. Hier galt es auch für die Retter und Verantwortlichen die Geländesituation, den Wärmeerhalt und die Priorität des Abtransportes der Verunglückten zu beachten. Die Nachbesprechung der Übung erfolgte in der Rettungsstation und danach die Herstellung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge. Darauf hin konnte der gemütliche Teil des Abends  beginnen. Ein gemeinsames Frühstück beendete am Sonntagmorgen die 24 Stunden Übung der Einsatzgruppe.

Besonderer Dank gilt zum Schluß Simone, die für die vorzügliche, genußvolle Verpflegung der hungrigen Mannschaft verantwortlich war und Rudi für die Organisation aller Übungseinheiten. Ebenso ein Dankeschön den mitwirkenden Mitarbeitern des Rettungsdienstes in Heidenheim.

Hilfsbedürftige Person gerettet

Ein von seinen Angehörigen vermisster und hilfsbedürftiger 71jähriger war nachts von suchenden Familienmitgliedern "Im Flügel" in Heidenheim unterhalb des Schlosses auf einem schmalen Fußweg im Wald liegend aufgefunden worden. Die sieben, um 1.06 Uhr, ausrückenden Einsatzkräfte der Bergwachten Heidenheim und Herbrechtingen halfen dem Rettungsdienst mit Leuchtmitteln aus und unterstützten beim Abtransport des geschwächten aber gehfähigen Mannes über einen Waldweg und steile Treppen zur Straße. Dort übernahmen ihn seine Familienangehörigen. Am einstündigen Einsatz waren DRK und Polizei beteiligt.

Bild: Bergwacht Herbr.

Landschaftspflege im Steinbruch

Bei zusehends schönerem Wetter befreiten Erwachsene und Jugendliche im Auftrag des Landschaftserhaltungsverbandes Heidenheim e.V. den Steinbruch bei Hermaringen von Sträuchern und kleineren Bäumen. An diesem Nachmittag kamen auch Motorsägen -und Sensen zum Einsatz um dem wilden Bewuchs zu beseitigen. In den Hangbereichen war es mit dem Maschineneinsatz schwieriger, hier wurde meistens von Hand und mit der Astschere gearbeitet. Die Bäume und Sträucher im Felsbereich des Steinbruchs werden beim nächsten Arbeitseinsatz unter Seilsicherung entfernt. Hier muß die Festigkeit der Steinbruchwände beachtet werden da es auch sehr brüchige Stellen gibt und eine Gefährdung der Arbeiten durch Steinschlag und wegrutschendes Material gegeben ist.

16.09.2022 Gemeinsamer Einsatz für ein sauberes Tal

Als Naherholungsgebiet ist das Eselsburger Tal weithin bekannt und wird an schönen Tagen dementsprechend von Besuchern frequentiert. Die gut zu erreichenden Kletterfelsen locken ebenso Bergsportbegeisterte ins Tal. Das hier bei einigen das Umweltbewußtsein keine große Rolle spielt können die Mitglieder der Bergwacht fast jedes Wochenende an ihrer Hütte und der Feuerstelle am Bindstein erleben.

Angesichts der Tatsache das sich inzwischen engagierte Mitbürger in ihrer Freizeit für ein sauberes Eselsburger Tal einbringen war das Ergebnis der gemeinsamen Müllsammelaktion von DAV und Bergwacht trotzdem ergiebig. Hatten die ca. 30 Erwachsenen, Jugendlichen und Kinder nach drei Stunden optisch eher weniger gefüllte Mülltüten brachten diese dann doch insgesamt 60Kg Unrat auf die Waage. Das Gebiet umfasste sämtliche Hauptwege, Schottersträßchen und den Zoeppritzweg. Auch das Umfeld einiger Felsen hat man nicht vergessen und auf der Brenz konnten mit einem Boot die Uferbreiche bis zur Bindsteinmühle gesäubert werden. Am Parkplatz an der Brenz bei Anhausen war eine größere Ansammlung von Bekleidung, Essensresten und sonstigem Abfall in Behältern zu verzeichnen. Die vom DAV organisierte Aktion fand am Kneippbecken nahe der Riedmühle in gemütlicher Runde ihren Abschluß.

Gestürzter Kletterer am Herrenstein

Um 13:33 Uhr alarmierte die Regionalleitstelle Ostwürttemberg die Bergwachten Heidenheim und Herbrechtingen. Ein Kletterer stürzte am Felsen des Herrenstein bei Königsbronn während eines Kinderferienprogramms zirka 10 Meter ab und verletzte sich schwer. Die Kinder waren beim Eintreffen der Bergwachten nicht mehr vor Ort. Da der Patient unterhalb einer Felskante lag, mussten die Rettungskräfte den Verletzten in der Gebirgstrage mit Hilfe eines Flaschenzuges und unter Beachtung der Eigensicherung nach oben transportieren. Dort übernahm der Rettungsdienst den Transport in ein nahegelegenes Krankenhaus zur weiteren Behandlung.

Der Einsatz der insgesamt acht Rettungskräfte der Bergwachten dauerte zwei Stunden.

Bild: Bergwacht Herbr.

Letzte Hürde erfolgreich genommen

In der DRK Landesschule Pfalzgrafenweiler fand ein achttägiger Lehrgang Notfallmedizin der Bergwacht Württemberg mit 14 Teilnehmern aus sieben Ortsebenen statt. Für unseren Kamerad Johannes Fetzer war das der letzte und umfangreichste Teil seiner drei Prüfungen zur Einsatzkraft. Vom internistischen Notfall über Bodycheck, erkennen von Verletzungen und ergreifen von Maßnahmen wie z. B. einer Herz-Lungen Wiederbelebung oder Einsatzleiterqualitäten bei den praktischen Übungen im Gelände, all das wurde von den Teilnehmern in den Ausbildungseinheiten gefordert. Am Ende der Woche konnten 11 Anwärter erfolgreich abschließen. Davon erhielten neun ihr Dienstabzeichen, darunter auch Johannes Fetzer. Unser Bergwachtleiter Rudi konnte ihm als erster zum Erfolg gratulieren da er auch als Landesausbilder tätig ist. Die Kameradinnen und Kameraden gratulieren Johannes recht herzlich zur bestandenen Prüfung!

Letzte Ausfahrt Straub Mühle Geislingen

Es gibt bei uns nicht nur bergbegeisterte, nein, es gibt bei uns auch bergbegeisterte Motorradfahrer. Am vergangenen Wochenende trafen sich elf dieser Spezies zur Ausfahrt über die Alb nach Mägerkingen im schönen Laucherttal. Die zweieinhalbstündige, gemütliche Anfahrt führte die acht Fahrer und drei Sozia über Blaubeuren, Schelklingen, Hayingen, Zwiefalten und Veringerstadt ins Laucherttal und über Gammertingen zur Mittagspause in den "Landgasthof Hirsch" in Mägerkingen. Sehr zu empfehlen!

Das Wetter ließ ebenso keine Wünsche offen so das der Nachmittag zwar etwas wärmer war aber die 116km lange Streckenführung öfters einen kühlen Kopf forderte. Über Burladingen, Trochtelfingen, Hundersingen, Feldstetten und Türkheim kam die Gruppe dem ersehnten Kaffeepäuschen immer näher. Vor Amstetten links Richtung Geislingen und da war dann auch schon die letzte Ausfahrt "Straub Mühle" erreicht. Schöne Location zum Verweilen. Bei Eiskaffee, Kuchen oder einem kühlen Getränk konnte man seine "Sitzfläche" wieder entspannen. Die letzten Kilometer bis ins Brenztal waren hinterher ein Klacks.

Virtuelle Ausbildung kann Praxis nicht ersetzen

Bei der 50igsten Hauptversammlung berichtete Bergwachtleiter Rudi Fritsche und weitere Funktionsträger in ihren Rückblicken von fehlender Routine der Einsatzkräfte durch die pandemiebedingten Einschränkungen im vergangenen Jahr. Virtuelle Ausbildung kann stetige Praxis nicht ersetzen, so die einstimmige Meinung der Ausbilder. Es fanden insgesamt intern nur sehr wenige Übungseinheiten, mit der Heidenheimer Bergwacht nur eine, statt. Der Motivation und Kameradschaft tat dies aber keinen Abruch, das hob auch der Heidenheimer Bergwachtleiter Jürgen Kunzmann in seinem Grußwort hervor. Die Treffen der Jugendlichen beschränkten sich auf 12, meistens am Fels. Das schon in 21 verschobene 50-jährige Jubiläum der Ortsebene ist nun für den 12. November mit einer Multivisionsschau der Bergsteigerin Ines Papert und ihrem Mann in der Bibrishalle vorgesehen. Schon länger geplante Renovierungs-maßnahmen an der Rettungsstation „Hohe Wart“ sollen in 2023 erfolgen.

Im Sommer und Winter 2021 fanden nur bedingt Ausfahrten statt. Während der kurzen Öffnungszeit des Albuch-Skiliftes reanimierten Einsatzkräfte erfolgreich eine Person. Insgesamt folgten weitere fünf Einsätze durch die integrierte Leitstelle Aalen. Hier konnte auch das neue, hochgeländegängige Fahrzeug, ein sogenanntes Utility Terrain Vehicle, gute Dienste leisten.

Bei verschiedensten Aktionen war man aktiv, wie z. B. einer Talputzete, Landschaftspflege im Bolheimer Steinbruch, Erhaltungsarbeiten an der Bindsteinhütte und Rettungsstation bis zur Vorbereitung angehender Rettungskräfte auf Prüfungen, soweit dies der Maßnahmenrahmen zur Pandemie zuließ. Trotz vieler Einschränkungen investierte man ca. 900 Std. in Ausbildung und leistete ehrenamtlich insgesamt 2000 Std.

Die Öffnung der Bindsteinhütte im Eselsburger Tal war wegen verschiedenster Corona-Hygienevorgaben leider auch im zweiten Jahr in Folge nicht leistbar.

Armin Guttenberger, Landesleiter der Bergwacht Württemberg sowie der Präsident des DRK Kreisverbandes, Dr. Bernhard Konyen, sprachen unter anderem die immer größer werdenden  Herausforderungen für die Hilfsorganisationen im Zuge der verschiedensten Wetterkapriolen und Klimaveränderungen an bei denen auch die Bergwacht zukünftig immer mehr gefordert sein wird.

Die anschließenden Ehrungen führten Landesleiter Guttenberger und Rudi Fritsche durch.

Ulrich Schmid (25 Jahre aktiv)

Sven Wiesner (10 Jahre aktiv)

Brigitte u. Oliver Jäger, Norbert Müller, Helmut Böhm (25 Jahre Förderer)

Martina Tutsch, Sylvia Gay (10 Jahre Förderer)

Ebenso geehrt wurde Johannes Fetzer zur bestandenen Naturschutzprüfung. Er absolviert zur Zeit noch den notfallmedizinischen und letzten Teil der dreiteiligen Prüfung zur Einsatzkraft.

Dreharbeiten zum Imagefilm

Hohe Temperaturen ließen Kräfte schwinden

Laufveranstaltung im Eselsburger Tal

Bei der sanitätsdienstlichen Betreuung des Eselsburger Tal Laufes mit über 500 Teinehmern, Strecken von 5 bis 21km und Temperaturen um die 28 Grad waren drei Erste Hilfe Leistungen bzw. Notarzteinsätze zu verzeichnen. Ein neun Jahre alter Junge zog sich bei einem Sturz Verletzungen am linken Ellenbogen und Knie zu. Im Zieleinlauf kam ein 25-jähriger wegen Kreislaufdekompensation zu Fall. Aufgrund seines Zustandes übergaben die Einsatzkräfte vor Ort nach der Erstversorgung den Patient dem angeforderten Rettungsdienst und Notarzt.

Ebenfalls Kreislaufprobleme brachte noch auf der Laufstrecke eine 53-jährige Frau in Schwierigkeiten. Die Bergwachtärztin stabilisierte die Patientin mit Infusionen während die Einsatzkräfte den liegenden Abtransport über  einen schmalen Waldweg mit dem UTV "Gertrud" vorbereiteten. Der angeforderte Rettungsdienst übernahm die Frau zur weiteren Versorgung. Die Bergwacht Herbrechtingen war insgesamt mit drei Fahrzeugen, 10 Rettungskräften, einer Ärztin und einer Rettungssanitäterin vor Ort.

Bilder: BW Herbrechtingen

Erfolgreich am Hornberg

Naturschutzprüfung

Nein, nicht bei einer schwierigen Bergtour in den Alpen sondern in den heimischen, nicht allzu hohen Bergen konnte der Erfolg unter mancher Schweißperle errungen werden.

Im Rahmen der Naturschutztagung der Bergwacht Württemberg fand die Präsenzprüfung Naturschutz statt. Insgesamt 30 Prüflinge stellten sich, nach dem im Januar erfolgten theoretischen Teil, nun dem Themenbereich "Natur" auf dem Hornberg. Nach einem Rundgang durch das Naturschutzgebiet war anhand von ca. 20 Blättern das Wissen über Bäume und Sträucher mit ihren spezifischen Merkmalen gefragt. Unsere drei Prüflinge Sarah, Johannes und Martin (BW Stuttgart) hatten sich gut vorbereitet und waren somit erfolgreich. Herzlichen Glückwunsch!

Der noch folgende notfallmedizinische Teil bildet nun den Abschluß der Prüfungsreihe. Sonniges Wetter bei der abschließenden Unterweisung im Sensenmähen durch den Dorfentwicklungverein Herdlinsweiler e.V., sorgte bei allen für Entspannung vom Prüfungsstress und schnittigen Ergebnissen.

Personensuche in Hürben

Gestürztes Kind bei Eselsburg

Die Bergwachten Heidenheim und Herbrechtingen hatten um 19:27 Uhr die Meldung über ein verletztes Kind bei Eselsburg von der integrierten Regionalleitstelle Ostwürttemberg erhalten. Nach vorliegender Information des Rettungsdienstes ist ein Jugendlicher an einem Waldhang bei Eselsburg gestürzt. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten Freunde des Verletzten ihn schon an einen von der Talstraße aus mit Fahrzeugen erreichbaren Waldweg bringen können. Durch die gute Zugänglichkeit war ein weiteres Einschreiten der Bergwachten nicht erforderlich und der Einsatz konnte auf der Anfahrt abgebrochen werden.
Der Junge wurde rettungsdienstlich versorgt und konnte anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden.

Insgesamt waren 8 Bergwachtkräfte, DRK Rettungsdienst HDH, RTH Christoph 22 und die Polizei beteiligt.

Bild: Bergwacht Herbr.

Einsatzort: Eselsburg
Einsatzart: Sommerrettung
Bergwacht-Ortsebene: Herbrechtingen
Heidenheim
Anzahl Bergwacht-Einsatzkräfte: 8
Einsatzdauer in Stunden: 2
Während der Arbeitszeit: nein
Beteiligte Organisationen: Rettungsdienst,
Rettungshubschrauber, Polizei
Fotos: BW Herbrechtingen

Off-Road unterwegs

In Stetten am kalten Markt fand ein Offroad Fahrtraining für Einsatzkräfte des Bergwacht-Landesvebandes statt. Was bietet sich hierzu besser an als das Gelände auf einem Truppenübungsplatz und so konnten die Allradfahrzeuge der einzelnen Ortsebenen einen Tag lang am Schräghang, steilen Auf-und Abfahrten, durch Wassergräben und über Schienen und Rinnen ihre geländetauglichkeit beweisen. In unterschiedlichsten Situationen hatten die Fahrer auch die Möglichkeit Funktion und Wirksamkeit der Sperren im Allradbetrieb zu testen. Vom VW-Bus 4Motion, MB Sprinter über Toyota Landcruiser, Mitsubishi Pickup und Quads hielten, im Gegensatz zu letztem Jahr, alle Fahrzeuge durch. Die letzte Fahrt des Tages führte in die Waschanlage auf dem Kasernengelände. Das Fazit der Teilnehmer war die Erkenntnis, das die Allradfahrzeuge mehr können als man dachte und eine umsichtige Fahrweise im Gelände sehr wichtig ist.

Winterliche Verhältnisse beim Sommerlehrgang

Ganz nach dem Motto der Bergwacht: “Zu jeder Zeit, bei jedem Wetter, in jedem Gelände“ fand der Ausbildungstag des Landesverbandes für die technischen Leiter "Bergrettung Sommer" auf der Alb bei tiefsten winterlichen Verhältnissen statt. Die Teilnehmer der insgesamt 19 Ortsebenen trainierten am Reußenstein bei Schnee und Kälte mit der Gebirgstrage und verschiedensten Rettungsmitteln, welche für Einsätze in den Fahrzeugen vorgehalten werden. Im Laufe des Tages machte einigen doch die Kälte zu schaffen. Die Motivation blieb trotz allem positiv da auch bei einem realen Einsatz auf die äußeren Gegebenheiten keine Rücksicht genommen werden kann.

Kurzfristiger Liftbetrieb am Albuch

Wer hätte das gedacht? Sonntagnachmittag, 13 Uhr, der Albuch-Skilift in Aufhausen startet durch. Diesen Winter nun schon zum zweiten mal und das immer sehr kurzfristig. Der ebenfalls kurzfristige Liftdiensteinsatz unsererseits gestaltete sich dann doch bei sonnigen aber kalten Wetterverhältnissen und den überschaubaren Massen an Skifahreren recht ruhig.

Bergwacht zum Anfassen

Die Bergwachtgruppen aus Heidenheim und Herbrechtingen stellten am Outdoortag ihre geländegängigen Allradfahrzeuge und die Gebirgstrage mit Zubehör in der Heidenheimer Innenstadt aus. Weitere Rettungsorganisationen, wie THW, Feuerwehr oder die Rettungshundestaffel präsentierten sich ebenfalls auf dem Rathausplatz. Letztere kamen mit ihren Vierbeinern auf einen Fototermin vorbei. Das Wetter an diesem Tag, an den sich auch ein verkaufsoffener Sonntag anschloß, war leider sehr kalt und auf den Höhen der Alb lag sogar Schnee. Dementsprechend war die Besucherresonanz. Tagsüber waren aber doch einige Fragen interessierter Besucher rund um die Fahrzeuge, Ausrüstung und zur Bergwacht im speziellen von den Rettungskräften zu beantworten.

Arbeitseinsatz bei Frühlingswetter

Bei kühlem aber trockenem, sonnigen Wetter konnten die Bergwachthütte, Grillstelle und das Umfeld für die anstehende Hüttenöffnung am 10. April vorbereitet werden. Viele Hände halfen an diesem Vormittag z.B. Zäune auszubessern, Hecken zu schneiden, die Innenräume der Hütte zu putzen oder die randvoll mit Asche gefüllte Feuerstelle wieder benutzbar herzurichten. Die anstehende Wiederbelebung der Hütte nach zwei Jahren des Stillstandes soll am oben genannten Termin, der aber noch wetterabhängig ist, erfolgen. Ab Karfreitag wird die Binsteinhütte an Sonn -und Feiertagen bis Anfang Oktober von 9.30 Uhr geöffnet sein.