News Bergwacht Herbrechtingen
News
Beim 18. Frühlingslauf kein Einsatz für die Bergwacht
Mit fünf Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen übernahm die Bergwacht die Sanitätsbetreuung für den 18. Frühlingslauf in Schnaitheim an den Sportanlagen auf dem Moldenberg. Bei Laufstrecken von 1,5km bis 10km, einem Bambinilauf und einer Walkingstrecke über 5km waren mehrere hundert Teilnehmer jeder Altersgruppe am Start. Die Veranstaltung verlief für uns als Sanitätsdienst sehr ruhig.
Bilder: Bergwacht Herbr./A.Fritsche
Erfolgreicher Einsatz: Vermisste Person durch Rettungshund gefunden
Gegen 17:30 Uhr erfolgte die Alarmierung der Bergwachten Herbrechtingen/Heidenheim zu einem größeren Sucheinsatz am Mergelstetter Schwenk Steinbruch. Wir unterstützten mit 13 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen die Suche entlang der Abruchkante des Steinbruches und im unwegsamen Gelände. Ein Rettungshund der Ulmer Feuerwehrhundestaffel fand die vermisste Person gegen 21 Uhr in einem Waldgebiet hinter dem Steinbruch. Die Erstversorgung übernahm vor Ort der Bergwachtnotarzt. Mit der Gebirgstrage und anschließend im Einsatzfahrzeug der Bergwacht konnte die Patientin schnell und schonend aus dem Gelände abtransportiert und dem Rettungsdienst übergeben werden. Nach einer Abschlußinformation an alle Rettungskräfte war der Einsatz gegen 22 Uhr beendet.
Wir danken allen beteiligten Einsatzkräften für die gute Zusammenarbeit.
| Einsatzort: | Mergelstetten / Steinbruch Fa. Schwenk |
| Einsatzart: | Suchaktion |
| Bergwacht-Ortsebene: | Heidenheim / Herbrechtingen |
| Anzahl Bergwacht-Einsatzkräfte: | 15 |
| Einsatzdauer in Stunden: | 5 |
| Während der Arbeitszeit: | nein |
| Beteiligte Organisationen: | Polizei, RTW, NA, DRK Rettungshunde und weitere Hundestaffeln |
| Fotos: | BW Herbrechtingen |
Osterskitour im Lechquellengebirge
Die schon traditionelle Karfreitagsskitour mußte dieses Jahr von Tourgide Sven wegen schlechten Wetterverhältnissen auf Samstag verschoben werden. Am frühen Morgen hieß es dann für die fünf Tourengeher alles ins Auto einpacken, hoffentlich nichts vergessen und auf nach Lech/Zug, zum Ausgangsort. Ziel war eine klassische, nordseitige Skitour auf die Obere Wildgrubenspitze (2625m). Bei Lawinenwarnstufe 1-2 im Gebiet des Aufstiegs, also geringer Gefahrenlage, waren vom Parkplatz der Zugerbergbahn 1154 Höhenmeter für die Gruppe zu bewältigen. Das Wetter spielte mit und nach ca. 4,5km aber zum Teil wenig Schnee war der Gipfel erreicht. Von dort bot sich eine geniale Sicht auf die umliegenden Berge des Lechquellengebiets. Die Abfahrt vom Gipfel bei besten Verhältnissen führte die fünf fast auf der selben Route nach ca. sechs Stunden Bergerlebnis und rund 10km zurückgelegter Strecke zum Ausgangspunkt zurück.
Bilder: Bergwacht Herbrechtingen
Wie funktioniert die Bergwacht
Notfallsänitätsschüler der Rettungsdienst GmbH Heidenheim/Ulm informieren sich im Rahmen ihrer Ausbildung bei verschiedensten Organisationen. Diesmal stand die Bergwacht in Herbrechtingen auf dem Plan. Unser stellv. Vorstand Rudi Fritsche, selbst als Notfallsanitäter in Heidenheim tätig, gab einen Einblick in die Strukturen, die Ausbildung der Einsatzkräfte, die speziellen Rettungsmittel und die mit Sonderaufbauten ausgerüsteten Fahrzeugen in der Bergwacht Württemberg. Einen praktischen Einblick bekamen die Schüler bei der Besichtigung der Fahrzeuge mit speziellem Equipment zur Rettung aus Fels und unwegsamen Gelände. Hier war vor allem auch das hochgeländegängige UTV „Gertrud“ sehr beliebt. Mit einer Trage ausgestattet dient es als Transportmittel zur Rettung Verunglückter. Ist mit dem UTV kein weiterkommen mehr möglich, ist die Gebirgstrage, eine einrädrige „Liege“, die erste Wahl. Sie kann in jedem, auch steilem, Gelände mit und ohne Rad verwendet werden. Die Schüler der Rettungsdienst GmbH konnten an diesem Tag viele Eindrücke über die speziellen Rettungsmitteln und Einsatzmöglichkeiten der Bergwacht erfahren und für ihren späteren Alltag mitnehmen.
Bilder: Bergwacht Herbr./A. Fritsche
Jüngere Führungsmannschaft bewährt sich
Tobias Bosch, seit letztem Jahr neu gewählter Bergwachtleiter, blickte bei seiner ersten Hauptversammlung auf eine gut aufgestellte Ortsebene zurück. Über eine PowerPoint Präsentation gab er Einblicke in die Aktivitäten der Bereiche Sommer, Winter, Naturschutz, Ausbildung, Finanzen und seinen Aufgaben als Bergwachtleiter. Die Funktionsträger berichteten anschließend über ihre Themenbereiche und ergänzten so seine Ausführungen.
Der stellv. Bergwachtleiter Rudi Fritsche informierte danach über den Stand der begonnenen Sanierungsmaßnahmen in der Rettungsstation.
Zum positiven Finanzbericht konnte die Bindsteinhütte während 19 Öffnungstagen in 2024 beitragen, weitere Einnahmen generierten sich unter anderem aus Landschaftspflegemaßnahmen und Sanitätsdiensten.
An 40 Gruppenabenden und der jährlichen 24-Stunden Übung wurden die 17, in Notfallmedizin und am Defibrilator geschulten Einsatzkräfte, in Theorie und Praxis ausgebildet. Die Zusammenarbeit der Einsatzgruppen Herbrechtingen/Heidenheim, war bei drei Alarmierungen in 2024 zu 14 in 2023 und bei gemeinsamen Übungen sehr gut. Zum Team gehören auch ein Notfallsanitäter und eine Notärztin welche im Landesverband Ausbilden und Prüfen. Der Bergrettungsleiter Sommer nahm mit Erfolg an einem Einsatzleiterlehrgang teil, weitere positive Prüfungsergebnisse für Mitglieder gab es im Naturschutz, der Bergrettung Sommer und der Grundlagenprüfung zur Einsatzkraft. Die Betreuer der Jugendgruppe absolvierten an drei Wochenenden einen Jugendleiterkurs beim DRK.
Die ehrenamtlichen Rettungskräfte übernahmen auch verschiedenste Sanitätsbetreuungen. So z. B. beim Eselsburger Tallauf, am Frühlingslauf in Schnaitheim oder am Härtsfeld Bike Marathon.
Für diese Aufgabenbereiche und Notfälle wurden die Einsatzfahrzeuge in 2024 in ihrer Ausstattung weiter optimiert.
Außerdem stellte sich die Bergwacht am Aktionstag zum Katastrophenschutz am Bibris Schulzentrum mit anderen Rettungsorganisationen vor.
DRK Kreisgeschäftsführer Mathias Brodbeck erwähnte in seinem Grußwort unter anderem die Vielseitigkeit der Bergwacht und die durchweg jüngeren Gesichter in den Führungsbereichen. Er führte danach die Entlastung der Vorstandschaft durch, welche einstimmig ausfiel. Zum Schluß gab es viele verdiente und langjährige Mitglieder zu ehren.
Fördermitglieder: Hans-Otto Drotleff (10 Jahre), Manfred Biener, Hans-Peter Wöhrle (25 Jahre), Ingrid Hohmann, Sonja u. Friedrich Konold (40 Jahre), Willi Pfalz, Ilona Eberhardt, Ina u. Harald Bohnert (50 Jahre).
Passive Mitglieder: Heiko Bölke, Jochen Bölke-Würth, Alexander Schneider (25 Jahre)
Aktive Mitglieder: Harald Batari (40 Jahre)
Bild 1 (Bilder: BW Herbrechtingen) v. links n. rechts:
Bergwachtleiter Tobias Bosch, DRK Kreisgeschäftsführer Mathias Brodbeck, Harald Batari, Manfred Biener, Friedrich u. Sonja Konold, Alexander Schneider, Harald u. Ina Bohnert, Ilona Eberhardt
Bild 2 nach unten: Thomas Aumüller (Grundlagenprüfung), die neuen technischen Ausbilder: Technischer Leiter Winter Dennis Laquai, Technischer Leiter Sommer Sven Wiesner (Einsatzleiter), Tobias Bosch (Bergwachtleiter)
Bild 3 nach unten:Johannes Fetzer (Naturschutzreferent), Rudi Fritsche (stellv. Bergwachtleiter, San. Referent)
Bild 4 nach unten: Lina Zimmermann u. Ulrich Schmid (Jugendleiter)
Saisonvorbereitung an der Bindsteinhütte
Rege Betriebsamkeit herrschte am Samstagmorgen von 12 Mitgliedern an und um die Bergwachthütte. Doch nicht nur dort, es kamen im Laufe des Vormittags bei sonnigem Frühlingswetter immer mehr Spaziergänger und Wanderer durch das Tal oder auch zum Grillen an die Feuerstelle.
Grund der Aktion war die anstehende Öffnung der Hütte am 13. April. Es mußte alles durchgeputzt, Wasser und Gas angeschlossen, Hecken geschnitten, Müll entsorgt, kleinere Reparaturen gemacht und die Feuerstelle aufgeräumt werden.
Was immer wieder ein Ärgernis darstellt und den Mitgliedern im warsten Sinne des Wortes zum Himmel stinkt, sind die Hinterlassenschaften einiger weniger welche die stillen Ecken der Hütte als Toilette benutzen. An schönen Tagen sitzen die Besucher gerade in der Nähe dieses Teils der Hütte und genießen die Sonne oder unter der Woche dann vielleicht auch etwas anderes. Deshalb sah sich jetzt die Vorstandschaft genötigt in der nächsten Zeit entsprechende Hinweise anzubringen. An den Öffnungszeiten wird der Müll und sonstiges vom Hüttendienst eingesammelt und entsorgt. Leider wird es aus der Erfahrung der letzten Jahre nicht weniger werden.
Bergrettungsprüfung Winter im Montafon
Der im Montafon stattgefundene letzte Prüfungsteil der Bergrettungsprüfung Winter beendete für 18 Teilnehmer der Bergwacht Württemberg ihre ca. dreijährige Ausbildungszeit in Theorie und Praxis. Von unserer Bergwacht nahm Jugendleiter Ulrich Schmid teil. Bei sonnigem Wetter waren die zukünftigen Einsatzkräfte am Samstag bei Schruns im Skigebiet Hochjoch unter den kritischen Augen der sechs Landesprüfer gefordert. Unter anderem mußten sie unterschiedlichste Schwungtechniken exakt beherrschen und eine Patientenversorgung mit Abtransport im Akja durchführen.
Im theoretischen Teil waren am Sonntag Fragen zur Schneekunde, Beurteilung der Lawinengefahr, Organisation der Verschüttetensuche und elektronischen Suchgeräten (LVS-Gerät) zu beantworten. Der praktische Teil beinhaltete die Verschüttetensuche mit LVS Gerät und Sonde. Ulrich bestand auch diese letzte Hürde mit Erfolg. Er ist schon geprüfte Einsatzkraft in der Bergrettung Sommer und jetzt auch im Winter. Von seinem Wissen profitieren nun die Jugendlichen in der Bergwacht.
Wir gratulieren unserem Kameraden Ulrich ganz herzlich zur bestandenen Prüfung!
Unfall bei Waldarbeiten
Am Donnerstag, den 6. März 2025, wurden die Bergwachten Heidenheim/Herbrechtingen zu einem schweren Unglück in ein Waldgebiet bei Sontheim an der Brenz alarmiert. Ein 63-jähriger Mann war bei Waldarbeiten von einem umstürzenden Baum getroffen worden. Trotz des schnellen Einsatzes des Rettungsdienstes konnte dem Verunglückten leider nicht mehr geholfen werden. Der Einsatz erfolgte in Zusammenarbeit mit DRK und Polizei.
Insgesamt waren acht Rettungskräfte der Bergwacht, zum Teil 6Std. während der Arbeitszeit, im Einsatz.
Wir unterstützten die Bergung des Verunglückten. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen des Verstorbenen.
| Einsatzort: | Sontheim/Brenz |
| Einsatzart: | Unfall bei Waldarbeiten |
| Bergwacht-Ortsebene: | Heidenheim/Herbrechtingen |
| Anzahl Bergwacht-Einsatzkräfte: | 8 |
| Einsatzdauer in Stunden: | 6 |
| Während der Arbeitszeit: | ja |
| Beteiligte Organisationen: | Rettungsdienst, Notarzt, Polizei |
| Fotos: | BW Heidenheim |
Bogenschütze im Nattheimer Parkour gestürzt
Mit sechs Einsatzkräften vor Ort angekommen verschafften wir uns zunächst einen Überblick über die Situation. Der gestürzte 25-jährige Mann, der auf dem Bogenparkour unterwegs war, wurde schon medizinisch durch den Rettungsdienst erstversorgt um die Verletzung zu stabilisieren und ihn transportfähig zu machen. Aufgrund der Geländegegebenheiten war ein direkter Abtransport vom Unfallort mit dem Rettungswagen nicht möglich. Deshalb fuhren wir die verletzte Person mit einer Gebirgstrage durch das unwegsame Gelände zu einem geeigneten Übergabepunkt. Der bodengebundene Rettungsdienst übernahm dort den weiteren Transport des Patienten.
Dank der effizienten Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte der Verunglückte schnell versorgt und sicher aus unwegsamen Gelände gerettet werden.
| Einsatzort: | Nattheim |
| Einsatzart: | Sportunfall |
| Bergwacht-Ortsebene: | Heidenheim/Herbrechtingen |
| Anzahl Bergwacht-Einsatzkräfte: | 6 |
| Einsatzdauer in Stunden: | 1,5 |
| Während der Arbeitszeit: | ja |
| Beteiligte Organisationen: | Rettungsdienst |
| Fotos: | BW Heidenheim |
Skitour in Vorarlberg: Der Weg war das Ziel
Das Brandnertal in Vorarlberg war am frühen Sonntagmorgen das Ziel von fünf Skitourengängern. In Brand, dem Ausgangspunkt der Tour angekommen, hatte sich die Gruppe eigentlich einen Gipfel in der Nähe vorgenommen aber es kam anders. Aufgrund von Schneemangel konnte die Tour auch erst oberhalb des Skigebietes beginnen. Der Wetterbericht meldete zum Nachmittag Regen im Gebiet und das bestimmte nun die Routenwahl der Tourengänger. Das an diesem Tag kein Gipfel mehr das Ziel sein sollte resultierte aus der Wettervorhersage und der kurzfristig den Verhältnissen angepassten Routenführung. Somit ergab sich bei wechselhaftem Wetter eine schöne, über fünfstündige Rundtour bis auf 2200m Höhe, 11 km Länge und ca. 1200 Höhenmeter. Man muß eben das Beste aus der Situation machen und die Vernunft steht nach dem Spaß bei der ganzen Sache immer im Vordergrund.
Bilder: Bergwacht Herbrechtingen
Alles bestens: Ski/Wandertouren und Pistenvergnügen am Aachensee
Beim, von Annette und Jürgen Fetzer organisierten Ski und Wanderwochenende, machten sich am frühen Freitagmorgen 14 Bergwachtfrauen und Männer auf nach Tirol an den Aachensee. Im Karlingerhof in Aachenkirch bezog die Gruppe, wie schon zwei Jahre vorher, ihr bewährtes Quartier. Nach der Ankunft begaben sich dann auch gleich neun Tourengeher auf einen dreistündigen Aufstieg mit 920Hm zur Hochplatte (1814m). Die anderen nutzten das herrlich sonnige aber kalte Wetter zu einer Wanderung am See Richtung Maurach.
Der Samstag begann mit blauen Himmel und viel Sonnenschein. Nach dem reichhaltigen Frühstück teilte man sich in drei Gruppen. Die Skitourengeher hatten die Besteigung des Ochsenkopfes von Pertisau als Ziel, einige entschieden sich für die Langlaufloipe und eine weitere Gruppe wanderte von Pertisau Richtung Falzthurner Sennhütte zur gemütlichen Einkehr. Zwei Kameraden statteten der Gramai Alm am Talschluß noch einen Besuch ab.
Die Tourengeher konnten nach vierstündigen Aufstieg und 1480 Hm vom Gipfel des 2148m hohen Ochsenkopfes einen herrlichen Rund und Fernblick auf die umliegenden Berge genießen. Eine anspruchsvolle Abfahrt führte übers Weißenbachkar hinunter und weiter zur Bärenbadalm zurück ins Tal. Im Quartier ließ man Abends den Tag bei guter Stimmung und gewohnt gutem Essen ausklingen.
Bei leichtem Schneeregen bereiteten sich am Sonntag fünf Bergwachtler, davon zwei Anwärter zur Einsatzkraft, in Steinberg im Rofan mit der Abfolge bei einer Verschüttetensuche auf die bevorstehende Bergrettungsprüfung Winter vor. Die „Daheimgebliebenen“ unternahmen wegen des schlechten Wetters eine Wanderung im Tal. Gegen Mittag traf man sich an der Christlum Alm zum Abschluß des Wochenendes bevor es, bei aufklarendem und sonnigen Wetter, auf die Heimreise ging.
An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Annette und Jürgen für die gute Organisation.
Bilder: Bergwacht Herbrechtingen
Bergwacht Württemberg prüfte Ski-und Rettungstechnik
Im Skigebiet Hochjoch im Montafon bereiteten sich 15 Anwärterinnen und Anwärter aus acht Ortsebenen über das Wochenende auf die bevorstehende Bergrettungsprüfung Winter vor. Aus Herbrechtingen nahmen Sarah Geringer und Ulrich Schmid teil. Die Zulassungskriterien beinhalteten eine korrekte Skitechnik bei Pflugbogen, Bergstemme und Parallelschwung. Nach Prüfungsvorgaben auch freies Fahren auf der Piste und im Gelände. Zusätzlich waren die Maßnahmen bei der Verschüttetensuche mit dem LVS Gerät und der anschließende Patiententransport im Akja gefordert. Am Sonntagnachmittag standen die Ergebnisse fest. Alle Prüflinge bestanden die Zulassung und können nun die nächste Hürde, die „Bergrettungsprüfung Winter“, in Angriff nehmen.
Sarah und Ulrich, herzlichen Glückwunsch zum bestanden Zulassungslehrgang! Macht weiter so.
Bilder: Bergwacht Herbrechtingen
Zu Besuch bei Airbus Helicopters
Der erste Gruppenabend im neuen Jahr führte uns nach Donauwörth zu Airbus. Hier waren wir zu einer Werksbesichtigung mit 13 Personen angemeldet. Das ganze hatte Flo organisiert, hierfür noch einmal herzlichen Dank. Ein ehemaliger Vertriebsmitarbeiter führte uns durch die Produktionshallen. Mit Einblicken in die mechanische Fertigung, 3D Druck Teilen, den Einbau der verschiedensten Komponenten in die Hubschrauberzelle und folgende Prüfstationen bis zur Endmontage waren wir über zweieinhalb Stunden unterwegs. Den abschließenden Teil der informativen Führungsrunde bildete die Halle mit Militärhubschraubern verschiedener Größen, die gerade zum "Kundendienst" vor Ort waren. Das geballte Wissen unseres schon etwas älteren, netten Werksführers war beeindruckend und er plauderte immer wieder interessantes aus seinem Erfahrungsschatz. Das wurde von uns zum Schluß mit einem kleinen Präsent belohnt.
Bild: Bergwacht Herbrechtingen
Das Höllritzereck war das Ziel
Die erste Skitour im neuen Jahr startete im Gunzesriedertal vom Ostertal Tobel Parkplatz. Bei top Wetter zogen acht Mitglieder mit ihren Tourenski Richtung Ostertalberg um das Ziel des Tages, das 1669m hohe Höllritzereck zu erreichen. Bei dieser leichten Tour zum genießen konnten auch Einsteiger mitgehen. Der Weg ist das Ziel und so kamen auch die anspruchsvolleren Skitourenfreunde auf ihre Kosten. Das schöne Wetter trug zum Erlebnis bei.
Bilder: Bergwacht Herbrechtingen
Skitour zum Jahresende in den Lechtalern
Bei besten Verhältnissen waren drei Skitourengeher am Jahresende zur Lechtaler Plattenspitze (2489m) unterwegs. Von Elbigenalp(1039m) führte die Spur zur Hermann-von-Barth Hütte und danach auf die Karstebene unterhalb des Ostgipfels. Hier legte man nach dem mehrstündigen Aufstieg ein Skidepot an um über felsdurchsetztes Gelände den Gipfel zu erreichen. Die Sicht war grandios und die anschließende Abfahrt über den Gipfelhang ins Tal ein Genuß. Wetter, Route, Gipfel und die Abfahrt hinterließen einen bleibenden Eindruck bei den Kameraden. So kann es im neuen Jahr weitergehen.
Bilder: Bergwacht Herbrechtingen
Vermisstensuche im Stadtgebiet
Freitagnacht mußten wir wieder zu einer Suchaktion nach Heidenheim ausrücken. Ein Pflegeheimbewohner wurde vermisst. Mit insgesamt 11 Einsatzkräften waren die Bergwachten Heidenheim/Herbrechtingen vor Ort. Der Gesuchte konnte gegen 0:45 Uhr aufgefunden werden. Insgesamt waren sechs DRK Bereitschaften und drei Rettungshundestaffeln an der Suchaktion beteiligt.
Bild: Bergwacht Herbrechtingen
Polizei sucht 59-jährigen aus Burgberg
Seit Samstag wird ein 59-jähriger Burgberger als vermisst gemeldet. Insgesamt 14 Einsatzkräfte der Bergwachten Heidenheim/Herbrechtingen waren am Dienstag ab 18:25 Uhr mit ihren Fahrzeugen zur Unterstützung der Suchmaßnahmen in Burgberg. Vor Ort, bei der Fa. Omya, befanden sich schon Polizei, Einsatzleitung, Mitglieder des DRK Burgberg und die DRK Rettungshundestaffel. Die anschließende Suche nach dem Mann war zuerst auf das Umfeld des Burgberger Schloßes begrenzt. Danach fuhr man die Wege im nahen Steinbruch, Wald und Feldwege mit den Allradfahrzeugen der Bergwacht ab. Eine Drohne kam ebenfalls zum Einsatz. Gegen 22 Uhr brach die Polizei die Suche, leider erfolglos, für alle Einsatzkräfte ab.
Bilder: Bergwacht Herbrechtingen
Wintergrillen an der Bindsteinhütte
Zum Abschluß des Jahres traf man sich am Bindstein zum Grillen und gemütlichem Beisammensein. Die Temperaturen waren noch angenehm aber gegen später wurde es frisch. Die Hütte hatte man eingeheizt, so das man sich dort oder mit einem heißen Punsch aufwärmen konnte.
Bilder: Bergwacht Herbrechtingen
Theoretische Grundlagen und Kondition geprüft
Den Anfang der dreijährigen Ausbildungs -und Prüfungsreihe zur Einsatzkraft bildet die Grundlagenprüfung auf Landesebene. Diese fand am vergangenen Samstag in Degenfeld statt. Insgesamt 50 Anwärterinnen und Anwärter aus 18 Bergwachten stellten sich der Herausforderung. Von unserer Ortsebene nahmen Thomas Aumüller und Daniel Fritzen teil. Gefragt war unter anderem Wissen aus den Bereichen alpine Gefahren, Wetter -und Lawinenkunde, Karte-Kompass, Orientierung im Gelände und Naturschutz. Außerdem mußten die Prüflinge ihre Kondition auf einer 7 km langen Strecke mit 360Hm beweisen. Hier blieb Thomas in der geforderten 1Std. 40min aber Dani nicht. Der Grund waren keine Konditionsprobleme bei ihm sondern kameradschaftliches Verhalten gegenüber einer nicht so trainierten Teilnehmerin die durch Kälte, Schnee und rutschiges Abstiege Probleme bekam. Er begleitete sie, beide konnten dadurch aber nicht die geforderte Zeit einhalten. Nach der Auswertung bestand Thomas die komplette Prüfung, Dani den Theorieteil. Zum Konditionstest muß er nun nächstes Jahr noch mal antreten. Erster Gratulant der Beiden war unser stellv. Bergwachtleiter Gerhard Bölke, der als Landesprüfer vor Ort war.
Jetzt folgen für die angehenden Einsatzkräfte weitere theoretische und praktische Einheiten in der Bergrettung, Notfallmedizin und im Naturschutz um danach im ehrenamtlichen Rettungsdienst der Bergwacht tätig zu sein.
Wir gratulieren Thomas recht herzlich! Die erste Hürde wäre geschafft, nun kann es weitergehen.
Bilder: Bergwacht Herbrechtingen

